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Höfen: Höfener Ortsvorsteher Kerkmann blickt auf 20-jährige Tätigkeit zurück

Höfen : Höfener Ortsvorsteher Kerkmann blickt auf 20-jährige Tätigkeit zurück

Wenn man Heinz Kerkmann, den kürzlich aus dem Amt geschiedenen Höfener Ortsvorsteher, auf den Beginn seiner Tätigkeit im Jahr 1989 anspricht, dann dauert es nicht lange und er erzählt die spannende Geschichte von der Waldfraktion, die sich damals parteiübergreifend vor den Monschauer Stadtwald stellte, dessen geplanter Verkauf den Stadtrat vor eine bisher nicht bekannte Entscheidungs-Situation stellte.

Dass es nicht zum Verkauf kam, war der erste große Erfolg für den damals soeben im Amt befindlichen CDU-Ratsvertreter und Ortsvorsteher.

„Ich wurde ins kalte Wasser geworfen”, erinnert sich Kerkmann. Zwei Monate nachdem er in den Rat gewählt worden war, verstarb plötzlich der Höfener Ortsvorsteher Walter Jakobs, und Heinz Kerkmann wurde „völlig unvorbereitet” zum Nachfolger gewählt.

Mehr als 19 Jahre später zieht der 67-Jährige Bilanz: „Es hat immer Freude gemacht”, sagt er in aller Bescheidenheit. Es war für ihn Freude und Motivation zugleich, an der Gestaltung und Entwicklung seines geliebten Heimatdorfes Höfen mitzuwirken und stets ein offenes Ohr für die Bürger zu haben.

Dies sei auch die wichtigste Voraussetzung überhaupt, denn die geringe Aufwandsentschädigung sei nicht geeignet, um Reichtum anzuhäufen.