Nordeifel: Herbststurm führt zu Stromausfällen

Nordeifel: Herbststurm führt zu Stromausfällen

Das prächtige Blätterkleid des Herbstes wurde arg zerzaust, nachdem in der Nacht zum Montag der erste Herbststurm des Jahres 2013 mit bis zu 100 Stundenkilometern auch über die Eifel fegte. Berge von Blättern sammelten sich auf dem Boden und auch zahlreiche vom Wind verwehte Mülltonnen gesellten sich dazu.

Größere Sturmschäden wurden nicht gemeldet, allerdings kam es in Folge des starken Sturms zu Stromausfällen nachdem jeweils Bäume in 20-KV-Freileitungen bei Steckenborn und Imgenbroich in der Nähe des Himo gestürzt waren.

Dies führte zum Ausfall von insgesamt 37 Ortsnetzstationen. Eine Station ist in der Regel für die Versorgung von 37 Straßenzügen zuständig. Um 9.37 Uhr setzte der Stromausfall ein.

Während die betroffenen Orte Eicherscheid, Huppenbroich und Hammer bereits um 10.01 Uhr wieder zugeschaltet waren, dauert es andernorts ein wenig länger.

Die Ortsteile Steckenborn, Woffelsbach und Rurberg waren ab 10.43 Uhr nach erfolgter Netzumschaltung wieder mit Strom versorgt. Ein weiterer Baum fiel auf der Hahner Straße um, der aber keine Folgeschäden verursachte.

Aufgrund des Stromausfalls wurde die Feuerwehr der Gemeinde von der Leitstelle gebeten, sich in Bereitschaft zu halten, da eine Sturmwarnung herausgegeben worden war, die zunächst bis 20 Uhr am Montagabend galt. Am Mittag aber beruhigte sich die Wetterlage schon wieder spürbar. Die Windgeschwindigkeiten am Hohen Venn bewegten nur noch zwischen 30 und 40 Stundenkilometer.

(P. St.)
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