Steckenborn: Herbstliche Fuchsjagd durch die Steckenborner Eifellandschaft

Steckenborn: Herbstliche Fuchsjagd durch die Steckenborner Eifellandschaft

Bei wunderschönem Jagdwetter erlebten die 20 Teilnehmer der Steckenborner Fuchsjagd am Sonntag einen ereignisreichen Tag. Der Ritt durch die herbstliche Landschaft wurde abgerundet durch das gesellige Beisammensein.

Rudi Jansen, der zweite Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Steckenborn, begrüßte erfreut die vielen Reiterinnen und Reiter, die sich auf der Anlage in der Bornstraße einfanden.

Aus der Eifel und dem Kreis Düren waren sie angereist, um wieder eine gut organisierte Fuchsjagd in Steckenborn zu erleben und den Ritt auf reizvoller Strecke oberhalb des Rursees zu genießen. Pfarrer Leo Kehrbusch segnete Reiter und Pferde, und die Teilnehmer formierten sich zu drei Gruppen. Vor dem Abritt wurde noch ein Satteltrunk gereicht, dann machten sich die gut gelaunten Reiter unter den Klängen des St. Georgs-Bläserkorps aus Mützenich auf den Weg.

Den Anfang bildete das Springerfeld, es wurde von Master Adalbert Stiel angeführt. Man konnte wählen, ob man die auf einer Wiese aufgebauten festen Hindernisse nehmen wollte oder lieber daran vorbei galoppierte. Im zweiten Feld ritten die Western- bzw. Freizeitreiter. Dort war Heike Heinen die Masterin. Tanja Stollenwerk führte das Feld der noch unerfahrenen Geländereiter, die nahmen dankbar das Angebot an und ritten ausschließlich im Schritt.

An der Jungenheck versammelte man sich zu einem kurzen Stopp, und auf dem „Hövel“ war wie stets Mittagspause. Die beliebte Erbsensuppe wollten auch etliche Steckenborner sich nicht entgehen lassen, sie gesellten sich zu den Reitern.

Auf dem Heimweg gab’s im Buhlert noch Kuchen, dann begaben sich die Teilnehmer auf die Suche nach dem Fuchs. Den stöberte Sarah Legge aus Imgenbroich mit ihrem Pferd Merlin auf. Als alle wieder in der Borngasse angekommen waren, ertönte das Halali zum Ende der Jagd.

Rudi Jansen bedankte sich für das faire und rücksichtsvolle Verhalten der Reiterinnen und Reiter; aber auch an die Helfer aus den eigenen Reihen ging sein Dank, vom Aufbau der Strecke bis zur Verpflegung hatte wieder alles gestimmt. In der kleinen Halle fanden sich alle zum Abendessen und zum fröhlichen Ausklang mit Musik ein.

(ale)
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