Eicherscheid: Herbstjagd: Zwei Stürze gehen glimpflich aus

Eicherscheid: Herbstjagd: Zwei Stürze gehen glimpflich aus

Aus allen Richtungen kamen am Sonntag Pferde, Reiter und Gespannfahrer nach Eicherscheid, die sich die 42. Herbstjagd nicht entgehen lassen wollten. Sie reisten aus den Regionen Aachen und Düren an und sogar aus dem Sauerland. Aus Belgien kommen immer treue Reiterfreunde, und natürlich machen aus den Reihen des veranstaltenden Reit- und Fahrvereins Eicherscheid auch viele mit.

Sehr zur Freude des ersten Vorsitzenden, Hans-Willi Schophoven, und der Sportwartin, Jutta Braun, zählte man schließlich 40 Reiter und Reiterinnen und 15 Kutschen. Sie versammelten sich an der Reitanlage im Rott, empfingen von Pastor Klaus Henning den Segen und nahmen noch einen Satteltrunk ein, ehe sie in vier Feldern aufbrachen.

Jutta Braun führte das erste Feld, das unterwegs auf vier Wiesen die aufgestellten Sprünge meisterte. Heinz Dieter Küpper führte das zweite Feld, und Master des dritten Feldes war Dieter Käfer. Die Kutschen wurden von Hans-Willi Schophoven geführt.

Der anfängliche Regenguss konnte den Teilnehmern die Laune nicht verderben, das Mützenicher Bläserkorps blies zum Aufbruch, und los ging es auf die reizvolle Strecke durch den herbstlichen Wald in Richtung Rurtal.

Ein wenig spannend wurde es, als alle die Rur durchquerten, die zwischen Hammer und Dedenborn ordentlich Wasser führt. Doch sämtliche Reiter gelangten heil ans andere Ufer. Am Holzplatz bei Dedenborn wurde ein appetitlicher Imbiss gereicht. Dann ging es durchs Tiefenbachtal bergan nach Hause. Zwei Stürze in den Reihen der Springer gingen glimpflich ab, denn die Reiter landeten im weichen Wiesengrund und trugen keine Blessuren davon.

Auf dem Heimweg wurden bei Huppenbroich auf der Langen Dröft die Fuchslunten gesucht — die hatte jemand ganz raffiniert versteckt. Die Reiter schwärmten aus, die Sonne bemühte sich, noch ein paar Strahlen zu schicken, die Bläser schmetterten ihre Signale — und im Ponyfeld wurde Lorena Ohler fündig, im Großpferdefeld war es Frank Titz. Beide kommen aus dem Reit- und Fahrverein Eicherscheid.

Im Reitercasino fand die Herbstjagd ihren zünftigen Abschluss beim Jagdessen und einem geselligen Abend.

(ale)
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