Kesternich: Heimatverein Kesternich hat neuen Vorstand und viel vor

Kesternich: Heimatverein Kesternich hat neuen Vorstand und viel vor

Der Heimatverein Kesternich hatte zur Hauptversammlung in die Gaststätte Jousten eingeladen. Zahlreiche Mitglieder waren erschienen und wurden vom Vorsitzenden Franz-Josef Löhrer begrüßt. Dr. Dieter Dittmer berichtete über das abgelaufene Jahr.

Zahlreiche Projekte sind in Arbeit: Der Internetauftritt des Vereins will gepflegt werden und wird gerne besucht. An der Polizeichronik des Dorfes arbeitet das Ehepaar Schattenberg, da der Aufwand sehr groß ist, wird es wohl noch einige Zeit brauchen, bis diese fertig ist.

Im vergangenen Jahr hat man begonnen, die Grabstätten auf dem neuen Friedhof zu fotografieren. Das Archiv des Vereins wird ständig aktualisiert und ist ein wichtiger Bestandteil für die Erstellung des Ortsfamilienbuches, an dem der Verein schon länger arbeitet. Für dieses Projekt wird noch Hilfe gebraucht.

Das wichtigste Projekt im abgelaufenen Jahr war wohl die personelle Umstrukturierung des Vorstandes. Alle drei Vorstandsmitglieder kandidieren nicht wieder. Nach vielen Gesprächen hat man adäquate Nachfolger gefunden.

Nach dem Vortrag des Kassenberichtes durch Wolfgang Jaschkowitz und dem lobenden Bericht des Kassenprüfers Horst Küpper wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Für die anstehenden Neuwahlen des Vorstandes wurde. Dieter Dittmer zum Versammlungsleiter gewählt.

Mit jeweils einstimmiger Wahl wurde Ernst Wilden als Nachfolger von Franz-Josef Löhrer zum ersten Vorsitzenden gewählt. Petra Krings übernimmt das Amt des Schriftführers von Ulrich Offermann und Claudia Stollenwerk wurde ebenfalls einstimmig zur Kassiererin gewählt.

Fotos vom Spritzenhaus gesucht

Im Hinblick auf die Aufgaben, die der Verein sich gestellt hat, erklärten sich einige Mitglieder bereit, zu unterstützen. Mit einem kurzen Ausblick auf die Ideen für das neue Geschäftsjahr wurde die Versammlung offiziell beendet. Die Mitglieder gratulierten den neuen Vorstandsmitgliedern und verbrachten noch mit interessanten Gesprächen über das Dorfgeschehen den restlichen Abend.

Eine besondere Bitte wurde noch vom Vorstand vorgetragen: In Kesternich hat es bis zum Krieg ein „Spritzenhaus“ gegeben. Dieses stand gegenüber der Kirche und es gibt leider keine Fotos davon. Sollte jemand im Besitz eines solchen Fotos sein, dann melde er sich bitte bei einem Vorstandmitglied.

(breu)