Roetgen: Heftiger Schneefall macht Autofahrer in der Eifel Probleme

Roetgen: Heftiger Schneefall macht Autofahrer in der Eifel Probleme

Mit einer Warnung wendet sich die Polizei der Städteregion am Freitagnachmittag an Autofahrer in der Nordeifel: Wegen starken Schneefalls kommt es zu Behinderungen und Glatteisunfällen, Fahrer sollten sich vorsichtig verhalten oder das Auto stehen lassen. Unterdessen musste in Roetgen zwar die Feuerwehr einem Verkehrsteilnehmer helfen - Grund war allerdings nicht das Wetter.

„Aufgrund von andauernden Schneefalls kommt es im gesamten Eifelbereich ab der Himmelsleiter zu Verkehrsstörungen und Stau“, hieß es in einer ersten Mitteilung vom Mittag. Ursache seien zumeist liegengebliebene Lastwagen. Wer trotzdem unterwegs ist, solle entsprechende Verspätungen einkalkulieren. Immerhin hatte Pressesprecherin Sandra Schmitz auch eine gute Nachricht: „Schwere Unfälle wurden uns bislang nicht gemeldet.“

Die Lage hatte sich einige Stunden darauf nicht gebessert: „Insbesondere an Straßen mit starkem Gefälle kommt es immer wieder dazu, dass Lkw sich festfahren und den Verkehr behindern.“ Solange die Schneefälle andauerten, sei „nicht mit einer Entspannung der Lage zu rechnen“.

Zwar kam es in Roetgen am Mittag zu einem Feuerwehreinsatz. Doch die Ursache war kein Unfall, sondern ein Brand im Motorraum eines Taxis. Der Fahrer war gegen 11 Uhr mit einem Fahrgast in Richtung Aachen unterwegs gewesen, als er Qualm bemerkte. Daraufhin steuerte er einen Parkplatz an der B258 am Ortsausgang Aachen an.

Als die Einsatzkräfte des Löschzugs Roetgen eintrafen, hatten sich die beiden Insassen schon in Sicherheit gebracht. Unter Atemschutz löschten die Einsatzkräfte den Brand mit Schaum. 15 Feuerwehrleute waren mit vier Fahrzeugen vor Ort, darunter auch Kräfte der Löschgruppe Rott. Zwei Stunden später war der Wagen abtransportiert, die Straße gereinigt und die Wehrleute wieder auf dem Rückweg.

Schon am Donnerstag hatte der erneute Wintereinbruch zu größeren Verkehrsbehinderungen geführt. Zahlreiche Schüler kamen zu spät zu den Schulen, teilweise fiel dort der Unterricht ganz aus. Auf der Bundesstraße 399 bei Raffelsbrand am sogenannten Bermuda-Dreieick steckte ein Lastwagen fest. An der Abzweigung ins Kalltal war ein Tranporter in den Graben gerutscht, ebenso zwischen Höfen und der Talbrücke Perlenau.

Auf der Landesstraße 246 zwischen Strauch und Witzerath landete ein Auto im Zaun. Auch in der Straße In den Bremen in Simmerath kam es zu einem Verkehrsunfall. In Lammersdorf soll ein Auto ein Verkehrszeichen umgefahren haben. In Kesternich auf der B266 kam es zu mindestens zwei Unfällen.

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(heck)
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