Roetgen: Haus Jennepeter stellt Antrag auf Insolvenz

Roetgen: Haus Jennepeter stellt Antrag auf Insolvenz

In wirtschaftliche Schieflage ist das Seniorenzentrum Haus Jennepeter in Roetgen geraten. Das vor knapp zehn Jahren eröffnete Haus in der Jennepeterstraße hat Ende vergangener Woche beim Amtsgericht Insolvenz angemeldet.

Die Zahlungsunfähigkeit der Einrichtung hat verständlicherweise große Unruhe unter Bewohnern und Mitarbeitern ausgelöst. Von allen Seiten aber wurde auf Anfrage der Lokalredaktion versichert, dass sich für die Betroffenen nichts ändert und der Betrieb wie gehabt weitergeht.

Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Aachener Rechtsanwalt Carsten Lange bestellt, der ebenfalls bestätigt, dass „der Geschäftsbetrieb in voller Form aufrechterhalten bleibt.”

Die etwa 30 Mitarbeiter des Hauses Jennepeter wurden am Montag im Rahmen einer Betriebsversammlung von der aktuellen Entwicklung in Kenntnis gesetzt. Die Belegschaft zeigte sich überrascht vom wirtschaftlichen Kollaps des Hauses im Ortszentrum von Roetgen.

Der nächste Schritt müsse jetzt sein, blickt Lange voraus, zu überlegen, wie der Betrieb und damit die Betreuung der 53 Bewohner langfristig sichergestellt werden könne. Über die Ursachen der Insolvenz wollte der Rechtsanwalt nichts sagen.

Mehr von Aachener Zeitung