Simmerath: „Haufenweise” Ärger: Mainacht war kein Vergnügen für die Anwohner

Simmerath: „Haufenweise” Ärger: Mainacht war kein Vergnügen für die Anwohner

Eine „ruhige Mainacht” wünschen sich in Zukunft die Anwohner im Umfeld des Simmerather Bushofes. Per Unterschriftenliste haben sie sich an die Gemeinde gewandt mit der Bitte, dem Treiben dort ein Ende zu setzen, das ihrer Meinung nach mit Tradition nur noch wenig zu tun hat.

Schon im vorigen Jahr gab es massive Kritik der Bürger, nachdem Gärten und Hecken rund um den Bushof zur Verrichtung der Notdurft aufgesucht worden waren. Daraufhin stellte die Gemeinde diesmal zwei Dixie-Toilettenhäuschen auf, die aber bereits nach kurzer Zeit umgestoßen wurden und so für den eigentlichen Zweck nicht mehr zur Verfügung standen.

In der Sitzung des Simmerather Strukturausschusses brachte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns jetzt das Schreiben der Anwohner zur Kenntnis und bezeichnete den Ärger der Bürger als „verständlich und nachvollziehbar.”

Gemeinde in der Verantwortung

Nach der Sommerpause, lautete sein Vorschlag, sollte man in gemeinsamen Gesprächen mit Bürgern, dem Ortsvorsteher und anderen Beteiligten überlegen, wie dem Problem zu begegnen sei. Keine Alternative ist es dabei aus Sicht des Bürgermeisters, „dass die Gemeinde den Bushof sperrt und sich aus der Verantwortung zieht.” Damit würde man das Problem nur verlagern.