Roetgen: Grünes Licht für drei Bauvorhaben

Roetgen: Grünes Licht für drei Bauvorhaben

Bei vier Enthaltungen signalisierte der Bauausschuss grünes Licht für den geplanten Neubau eines Betriebsgebäudes für eine Schlammzentrifuge mit Abwurfplatz am Filterwerk in Roetgen.

Bedenken seitens der Gemeinde gibt es dafür nicht, planungsrechtlich befindet sich das Grundstück im Außenbereich. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde Roetgen weist das besagte Grundstück als Fläche für Versorgungsanlagen und Abwasserbeseitigung aus. Umweltbelange (so Schutzabstand zum angrenzenden Gewässer) werden von den Fachbehörden der Städteregion Aachen im Baugenehmigungsverfahren geprüft. Keine Einwände gab es für den beantragten Umbau eines bereits vorhandenen zweigeschossigen Gebäudes am Kuhberg.

Das Grundstück befindet sich innerhalb des bebauten Ortsteils, so dass Zulässigkeit besteht. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen jedoch gewahrt bleiben, das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden. In der Keusgasse ist die Errichtung eines zweigeschossigen Einfamilienhauses geplant. Problematisch an dem Bauvorhaben sei die vorgesehene Traufhöhe mit 6,24 Metern über der Geländeoberkante, so die Gemeindeverwaltung.

Fakt sei aber, dass ein anderes Gebäude in der Keusgasse ebenfalls eine Traufhöhe in vergleichbarer Größenordnung aufweise. Ein weiteres im Bau befindliches Haus in der Keusgasse weise gar eine Traufhöhe von 6,83 Metern auf. Die Umgebung sei bereits durch zweigeschossige Bauweise geprägt, wurde festgestellt. Der Bauausschuss stimmte dem Ansinnen geschlossen zu.

(der)