Simmerath: Großer Andrang auf Beigeordneten-Stelle

Simmerath: Großer Andrang auf Beigeordneten-Stelle

Der Posten des Beigeordneten in der Gemeindeverwaltung Simmerath scheint von hoher Attraktivität zu sein — zumindest spricht die hohe Anzahl von Bewerbungen auf dieses Amt dafür.

Bis zum Stichtag (3. September) ging 24 Bewerbungen auf diese von der Gemeinde ausgeschriebene Stelle ein. Nachdem der bisherige Amtsinhaber Roger Nießen nach sechsjähriger die Chance ergriff als Beigeordneter in die Verwaltung seiner Heimatstadt Würselen zu wechseln, wurde die Neubesetzung erforderlich. Als Voraussetzung für die Beigeordneten-Stelle in Simmerath müssen die Bewerber die Befähigung für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst mitbringen oder eine Ausbildung als Volljurist nachweisen.

Allein elf der Bewerber, erläutert Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns auf Anfrage, erfüllte letztere Voraussetzung. Unter den Bewerbern sind auch mehrere Frauen. „Offenbar ist die Gemeinde Simmerath als Arbeitgeber gefragt“, folgert der Bürgermeister aus der hohen Anzahl der Bewerbungen. Am Montag informierte Hermanns nun die Fraktionen über das Bewerbungsverfahrens.

Dann wird gemeinsam festgelegt, welche Bewerber zu einem persönlichen Gespräch mit den Fraktionen eingeladen werden. Wenn alles planmäßig läuft, dann könnten der neue Simmerath Beigeordnete bereits in der regulären Ratssitzung am 27. September 2016 gewählt werden. Die Amtszeit von Roger Nießen endet am 30. September.