Roetgen: Grenzlandjugend wird 50: Neue Helfer gesucht

Roetgen: Grenzlandjugend wird 50: Neue Helfer gesucht

Das 50-jährige Bestehen der Roetgener Grenzlandjugend wurde am Sonntag an der Offermannstraße gebührend gefeiert. Bereits seit 1966 besteht die Grenzlandjugend (GLJ), als die Jugendlichen sich in den Kellerräumen von Gründer Karl Loven trafen, bevor man 1994 die ehemaligen Fabrikhallen in der Offermannstraße bezog und in Eigenarbeit renovierte.

Seither bietet die Grenzlandjugend viele attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche — vom jährlichen Herbstsegeln und dem Pfingstlager bis zu Filmabenden und offenen Treffs. Auch im laufenden Jahr hat die Grenzlandjugend noch einiges vor: der „Mädelsabend“ wird wieder stattfinden können, ein Lasertag-Ausflug steht an, und auch in diesem Jahr wird die Grenzlandjugend auf dem Roetgener Weihnachtsmarkt die Besucher bewirten. Für das alljährliche Adventsbacken sind nur noch wenige Plätze frei, die die GLJ gerne noch vergeben würde.

Zum Jubiläum der Grenzlandjugend waren zahlreiche Kinder und Eltern gekommen. Während die Kinder auf einer Hüpfburg, bei Wurfspielen, beim Ballonwettbewerb und beim Kinderschminken einen tollen Tag erlebten, konnten die Erwachsenen Fotos der letzten Jahrzehnte bestaunen.

Auch die „Bleiberger Fabrik“ aus Aachen war gekommen, um mit den Kindern tolle Bilder zu malen und Jutebeutel zu bedrucken. Der Chor „Singfonie“ unter der Leitung von Manfred Luther begleitete den Tag musikalisch.

Kai Schlösser, 1. Vorsitzender der GLJ wies auf die Wichtigkeit von gemeinnützigen Organisationen für Kinder und Jugendlichen hin: „Man lernt das soziale Miteinander. Freundschaften entstehen und wenn man will, wächst man zum Betreuer oder Vorstandsvorsitzenden heran.

Schlösser, der bereits seit 16 Jahren bei der Grenzlandjugend aktiv ist, wohnt, wie die meisten Mitglieder des Vorstandes, mittlerweile außerhalb von Roetgen. Motivierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene direkt aus Roetgen werden daher gesucht.

Während man noch vor einigen Jahren täglich wechselnde Kurse und auch einen offenen Treff anbieten konnte, beschränken sich aufgrund des Personalmangels die Aktivitäten heute auf die Wochenenden. „An eigenen Ideen mangelt es nicht. Wir brauchen allerdings Leute“, so Vorstandsmitglied Lukas Benner.

(kf)