1. Lokales
  2. Eifel

Roetgen: Grenzlandjugend setzt sich ein

Roetgen : Grenzlandjugend setzt sich ein

Der neu gewählte Vorstand der Grenzlandjugend Roetgen ist zu einer Unterschriftenaktion im Rathaus Roetgen erschienen, um demonstrativ die Jugendvereine in NRW zu unterstützten.

Das Land Nordrhein-Westfalen plant die Fördermittel für Offene Arbeit um die Hälfte zu kürzen. Diese geplanten massiven Kürzungen bedrohen die Angebote der Jugendarbeit dramatisch.

Viele Angebote

In Nordrhein-Westfalen können sich heute Kinder und Jugendliche in Häusern der Offenen Tür oder Jugendheimen treffen. Jugendarbeit bietet Kontakt- und Beratungsangebote, Ferienfreizeiten und eine Vielzahl von Bildungsangeboten (von der Internetnutzung bis zur Theateraufführung, von der Hausaufgabenhilfe bis zur Disko, von Abenteuerspielen bis zur Ausbildung ehrenamtlich engagierter Menschen).

Die Grenzlandjugend ist der Auffassung, dass bei den in diesem Jahr vorzunehmenden notwendigen Einsparungen im Landeshaushalt nicht alle Bereiche linear gekürzt werden dürfen. Die bisherigen Landesmittel zur Jugendförderung müssten erhalten bleiben.

„Nur Nachteile”

„Die Jugendlichen erfordern in unserer Gesellschaft eine stärkere Beachtung, als man sie ihnen zukommen lassen will. Jugendliche benötigen einen Gestaltungsraum in Vereinen, in Jugendgruppen, um sich friedfertig und integrativ schrittweise zu Erwachsenen entwickeln zu können,” heißt es in einer Mitteilung der Grenzlandjugend. Die Jugendvereine in Nordrhein-Westfalen förderten jene soziale Fähigkeiten der Heranwachsenden, die zukünftig für Familie, Partnerschaft, in Kommune und Gesellschaft notwendig seien. Die in diesem Umfang geplante Streichung von Fördermitteln zur Durchführung der Jugendarbeit in den Vereinen ergebe zuletzt langfristig gesehen nur Nachteile für die Gesellschaft.

Die Grenzlandjugend unterstützt mit Nachdruck die Volksinitiative „Jugend braucht Zukunft”, die sich für eine Beibehaltung von Fördermitteln für Jugendarbeit einsetzt.