Monschau: Gregor Meyle kommt zum Monschau-Festival

Monschau : Gregor Meyle kommt zum Monschau-Festival

Eine Gitarre, ein Hut, eine Brille und eine hervorragende Band im Rücken. So steht der Singer-Songwriter Gregor Meyle auf der Bühne. Immer dicht dran am Publikum, voller Energie und im launigen Austausch mit seinen Gästen, unternimmt Meyle auch 2018 wieder eine große Sommerreise über die Open-Air-Bühnen, die ihn auch in die Eifel führt.

Viele kennen Meyle aus „Sing meinen Song —Das Tauschkonzert“ und seiner eigenen Musikshow „Meylensteine“, doch schon seit vielen Jahren ist Meyle von kleinen und großen Festivalbühnen auch nicht wegzudenken. Gemeinsam mit seiner Band spielt er auch 2018 wieder altbekannte Klassiker wie „Keine ist wie du“ oder „Niemand“ sowie viele neue Songs. Persönliche Geschichten und Erfahrungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie alles, was sich um uns herum so ereignet.

Im Vorfeld seines Auftritts beim Monschau-Festival stellte ihm Andreas Gabbert einige Fragen.

Am 23. August treten sie in Monschau auf der Burg auf. Kennen sie die Stadt?

Meyle: Ich muss das jetzt mal eben googeln, weil ich noch nie da war. Es sieht dort sehr schön und idyllisch aus. Ich bin gespannt.

Auf was darf sich das Publikum freuen?

Meyle: Das Publikum darf sich auf eine Weltklasse-Band freuen. Einige von den zehn Leuten auf der Bühne kenne ich schon lange, andere hab ich mir von „Sing meinen Song“ ausgeliehen, wo sie sonst spielen. Alle sind tolle Musiker. Wenn das Wetter mitspielt, wird es ein grandioser Abend. Es wird neue Songs zu hören geben, aber auch alte, die wir neu arrangiert haben. Es könnte auch etwas länger dauern an diesem Abend. (lacht)

Wie kommt es zu dem Auftritt in Monschau?

Meyle: Wir sind gefragt worden, und es hat terminlich gepasst. Zurzeit entdecken wir viele Städtchen in Deutschland. Das wird sich in den nächsten 40 Jahren hoffentlich so fortsetzen.

Haben sie schon mal auf einer Burg gespielt?

Meyle: In den vergangenen vier Jahren haben wir manche für uns neue Location entdeckt. Da war auch die ein oder andere Burg dabei. Wir freuen uns ohne Ende, dass wir viel rumkommen und so viele schöne Plätze kennenlernen. Gut, dass wir alle so gerne unterwegs sind.

War das schon immer der Fall?

Meyle: Ich komme aus einem ganz kleinen Städtchen, kleiner als Monschau. Da hat man ein Fahrrad oder ein Mofa und das nächste Kino ist weit weg. Ich wollte schon immer hinaus in die Welt. Deshalb habe ich auch mit 17 die Schule geschmissen. Das muss man nicht nachmachen, liebe Kinder. Aber für mich war das am Ende der richtige Weg.

Richtig bekannt geworden sind sie durch die Fernsehsendung „Sing meinen Song — Das Tauschkonzert“. Hat ihnen die Sendung viele Türen geöffnet?

Meyle: Ich habe lange Zeit im Schnitt vor weniger als 100 Leuten gespielt. Als damals der Anruf kam, wusste ich schon, dass jetzt etwas passieren wird. Die Musik war damals reif, gehört zu werden. Ich hätte aber nicht zu träumen gewagt, was dann alles passiert ist. Im Prinzip hat sich aber nichts geändert, es ist alles nur größer geworden.

Haben sie beim Googeln schon etwas entdeckt, das sie reizen würde?

Meyle: Ich hab hier den Els entdeckt. Den will ich mal probieren. Aber im Ernst: Ich glaube, dass die Nordeifel eine tolle Ecke ist. Ich bin begeistert und freue mich schon sehr auf den Abend in Monschau.

Gregor Meyle tritt im Rahmen des Monschau-Festivals 2018 am Donnerstag, 23. August, 20.30 Uhr, beim Open-Air auf der Burg Monschau auf. Weitere Infos zu Gregor Meyle unter www.gregor-meyle.de, www.facebook.com/GregorMeyle, www.youtube.com/user/GregorMeyletv; weitere Infos zum Monschau-Festival, auch zum Kartenerwerb, unter www.monschau-festival.de.