Gradmesser vor dem Nordeifel-Derby

Fußball: Kreisliga A : Die Gradmesser vor dem Nordeifel-Derby

Das Nordeifel-Derby rückt näher: TuS Lammersdorf strebt beim Heimspiel gegen St. Jöris die Trendwende an. TV Konzen versucht beim Spiel gegen den Burtscheider TV eine gute Grundlage zu schaffen.

Eine Woche vor dem Nordeifel-Derby in der Aachener Kreisliga A wollen sich TV Konzen und TuS Lammersdorf eine gute Ausgangslage verschaffen.

Erleichtert zeigte sich Stefan Carl, Trainer des TV Konzen, nach dem ersten Auswärtssieg in dieser Saison. Beim 4:2 in St. Jöris war der TVK äußerst effektiv. „Endlich wurden die Chancen zum richtigen Zeitpunkt genutzt. Wir haben alles in die Waagschale geworfen, um das Spiel siegreich zu gestalten“, sprach Carl der gesamten Mannschaft ein großes Kompliment aus. Mit Rückenwind gehen die Konzener an die nächste Auswärtsaufgabe heran. Beim Burtscheider TV, der seit fünf Spielen auf einen Punkt wartet, soll ein Ausrufezeichen für das darauffolgende Nordeifel-Derby gesetzt werden. „Die Trainingsbeteiligung war in dieser Woche sehr gut. Deswegen blicke ich zuversichtlich auf Sonntag“, so Carl, für den der zuletzt verletzte Nico Felser wieder eine Option sein könnte.

Die Ergebnisse bleiben beim TuS Lammersdorf weiter aus. „Einmal mehr haben wir uns gut geschlagen, aber das reicht leider gegen den VfR Würselen nicht“, sagte Georg Bauer, der bis zur 40. Minute eine Partie auf Augenhöhe sah. Dann brachte ein kurioses Eigentor die Mannschaft aus dem Konzept, das kurz darauffolgende 0:2 war so gut wie die Vorentscheidung. „Die Jungs sind momentan echt nicht vom Glück verfolgt. Da passt solch ein Gegentor natürlich ins Bild. Die, die auf dem Platz stehen, betreiben einen enormen Aufwand“, war Bauer enttäuscht, dass es trotz guter Moral ein weiteres Mal nicht für Zählbares reichte. Von einer Krise ist man beim TuS aber weit entfernt. Die Harmonie zwischen Trainerteam und Spieler ist unverändert vorhanden. „Auch vom Verein gibt wird keinerlei Druck aufgebaut. Der Wille in der Mannschaft stimmt zweifellos, keiner lässt sich hängen“, fügte „Co“ Jürgen Theißen für den im Urlaub verweilenden Cheftrainer hinzu. Mit einem Punktgewinn gegen St. Jöris könnte die ersehnte Trendwende eingeläutet werden. Dafür will der TuS seinen Heimvorteil nutzen.

Kreisliga A Düren

Wie immer wird es ein heißes und umkämpftes Derby der Dürener Fußball-Kreisliga A werden. Der sportliche Vergleich zwischen Germania Burgwart und der SG Vosse­nack-Hürtgen steht Sonntag an. „Da kommen Emotionen im Spiel hoch, dies ist normal. Wir spielen gegen einen starken Gegner. Aber wir wollen gewinnen.“ So lautete die klare Ansage von Marcel Heidbüchel, dem Trainer der Platzelf, auch wenn er als Trainerneuling das Lokalderby noch nie erlebt hat. Und sein Kontrahent Daniel Ecker sagt: „Seit Wochenbeginn reden meine Spieler nur von Germania Burgwart, wo sie bestehen wollen.“

Die sprichwörtliche Heimstärke bringt Kalle Kiesant als Trainer des TuS Schmidt ins Spiel. Man erwartet den FC Düren 77. „Unseren vergangenen 2:5-Auftritt in Lohn wollen wir nun mit einem Sieg vergessen lassen“, sagt Kiesant schon fast trotzig. Umstellungen werden die Gäste vornehmen. „Definitiv wird es solche geben“, gibt Trainer Michael Servos Einblicke in sein Seelenleben. Denn er möchte die Punkte aus der Eifel trotz der Sperren von Eugen Lieb und Thomas Schlammer mitnehmen. (yas/sf.)

(yas/sf.)
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