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Imgenbroich: Gibt es bald eine Sporthalle für Imgenbroich?

Imgenbroich : Gibt es bald eine Sporthalle für Imgenbroich?

Das Ortsentwicklungskonzept für Imgenbroich sieht in den nächsten Jahren weitere Fortschritte im Ortskern sowie die Erschließung des Baugebietes Steinrötsch II vor.

Nun sei es „angemessen, wenn die Imgenbroicher Bevölkerung dafür auch etwas bekommt”, forderte SPD-Fraktionsvorsitzender Helmut Fink im Rahmen der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Monschau in Konzen.

Fink überraschte mit der Neuigkeit, dass der Imgenbroicher Ortsvorsteher bei der Stadt einen Grundstückstausch beantragt habe mit dem Ziel, in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes eine Fläche zu reservieren, „damit dort in besseren Zeiten eine Sporthalle gebaut werden kann.”

Wichtig war für Fink in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass sich in diesem Punkt „alle sechs Imgenbroicher Ratsvertreter einig sind.” Weitere Details wollte er noch nicht preisgeben.

Schwer zu erschließen

Wenige konkrete Grundlagen sah Helmut Fink für die „Gerüchte”, dass sich in der alten Molkerei im Erlenweg der Verbrauchermarkt „Plus” ansiedeln wolle. Abgesehen von der Frage, ob im Ortskern ein weiterer Lebensmittelmarkt ratsam sei, halte er für es wenig realistisch, dass dieser Markt bereits im Frühjahr eröffnen solle.

Fakt sei, dass der Eigentümer des Hauses sowie ein Makler Interesse bekundet hätte. Fakt sei aber auch, dass es Inhalt des Stadtentwicklungskonzeptes sei, in Imgenbroich die „Einkaufsmeile” am Kaisersaal enden zu lassen.

Zudem sei das Grundstück an der ehemaligen Molkerei verkehrsmäßig schwer zu erschließen, gab Fink zu bedenken. Der Wunsch, eine Zufahrt von B258 zu erhalten, sei bereits mehrfach gescheitert, und eine Erschließung über die verkehrsberuhigte Zone Erlenweg mit abfließendem Verkehr über Menzerath könne er sich nur „schwer vorstellen.”

Die Stadtverwaltung habe bestätigt, dass es in Frage „Plus” noch keine Gespräche über eine Anfrage hinaus gegeben habe. In der ersten Bauausschusssitzung des Jahres 2004 werde über den Sachstand berichtet. Für die SPD gelte der Grundsatz, dass sich unternehmerische Aktivitäten in einem schlüssigen Konzept bewegen müssten.

Ein „schlüssiges Verkehrskonzept” sei auch im Ortskern im Bereich des Einkaufszentrums erforderlich. Im kommenden Jahr sei Erweiterung auf dem Gelände der Firma Victor geplant. „Die Belastung des Ortes wird immer größer”, mahnte Helmut Fink.

Die Realisierung des Baugebietes Steinrötsch II mit 50 bis 60 Bauparzellen führe dazu, dass Imgenbroich um 150 bis 200 Einwohner wachsen werde. Weitere Baumöglichkeiten seinen hinter dem Wernershof genehmigt. Diese Aktivitäten, die der Gesamtentwicklung der Stadt dienlich seien, habe die SPD stets „positiv kritisch” begleitet und vorangetrieben.