Nordeifel: Germania Eicherscheid startet schon am Samstag gegen Wegberg-Beeck II

Nordeifel : Germania Eicherscheid startet schon am Samstag gegen Wegberg-Beeck II

Arminia Eilendorf und Eintracht Verlautenheide verließen nach der vergangenen Saison die Bezirksliga-Staffel 4 nach oben. Der SC Kellersberg, Sparta Gerderath und Roland Millich mussten in die Kreisligen zurück. Dementsprechend müssen die beiden Nordeifeler Bezirksligisten Germania Eicherscheid und der FC Roetgen sich in der am Wochenende beginnenden Saison an fünf neue Vereine gewöhnen.

Neu in der Liga sind aus dem Fußballkreis Aachen Landesligaabsteiger BC Kohlscheid und Aufsteiger FV Vaalserquartier. Aus dem Fußballkreis Heinsberg stieg A-Ligameister FC Heinsberg Lieck direkt auf und der Tabellenzweite VfJ Ratheim über die Quotientenregelung. Komplettiert wird die Liga durch den SV Schwarz-Weiß Huchem-Stammeln, der den Aufstieg aus dem Fußballkreis Düren über die Quotientenregelung schaffte. Eigentlich hätten die Schwarz-Weißen genauso wie Meister SG Voreifel in die Bezirksliga-Staffel 3 gehört, in der für den zweiten Dürener Aufsteiger aber kein Platz mehr war.

Bereits am Samstag (Anstoß 15 Uhr) startet Germania Eicherscheid mit der Begegnung gegen die Zweitvertretung des Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck in die Spielzeit 2018/19. Bei der Germania erkannte Trainer Marco Krass in den letzten Wochen zwar eine steigende Tendenz, jedoch sprach er nur von einer durchwachsenen Vorbereitung, die zu oft durch Urlaube und Verletzungen gestört wurde.

Mit der Endspielniederlage im eigenen Turnier gegen den TuS Lammersdorf konnte der Coach sich überhaupt nicht anfreunden. Erfreulicher verliefen für die Blau-Weißen die letzten Spiele, in denen man gegen den Landesligisten Inde Hahn ein 4:4 erreichte und den Bezirksligisten Sportfreunde Düren mit 6:2 besiegte. Mit der Zweiten des FC Wegberg Beeck hatten die Eicherscheider in der vergangenen Saison schon ihre Probleme, deshalb blickt Marco Krass der Auftaktbegegnung ziemlich skeptisch entgegen: „Die haben eine junge, dynamische Mannschaft, in der jeder Spieler sehr gut ausgebildet ist. Wenn wir gegen die einen Punkt holen, bin ich schon zufrieden.“

Roetgen gegen Vaalserquartier

Im Großen und Ganzen ist Philipp Dunkel, der neue Trainer des FC Roetgen, mit der Vorbereitungszeit zufrieden. „Die Mannschaft hat gut mitgezogen, und wir haben in den Testspielen auch einige gute Ergebnisse erzielt“, sagte der Coach und blickte in erster Linie zufrieden auf die Spiele beim Turnier des SV Breinig zurück, in denen sein Team den Landesligisten SV Rott und den Mittelrheinligisten VfL Vichttal besiegte. Da es zuletzt gegen den SV Breinig, Winden, Hahn und im Pokal bei Eintracht Verlautenheide vier Niederlagen in Folge gab, wurde die Mannschaft wieder von Wolke sieben geholt.

Darüber war der Coach aber nicht sauer. „Diese Ergebnisse haben die Mannschaft wieder zurückgeholt.“ Ohne Angst, aber mit viel Respekt, reisen die Schwarz-Roten zum Saisonstart zum Aufsteiger FV Vaalserquartier. Philipp Dunkel hat sich über den Auftaktgegner informiert. „Da Treffen wir auf einen gut organisierten und hochmotivierten Gegner. Es ist schon eine undankbare Aufgabe, bei einem Aufsteiger in die Saison zu starten, und es wird auch sehr schwer, da zu punkten.“

Dass die Gruppe von der niederländischen Grenze am vergangenen Sonntag in der ersten Pokalrunde beim C-Ligisten Sparta Bardenberg zum 3:2-Erfolg die Verlängerung benötigte, sollte beim FC kein Kriterium zur Bewertung des Gegners sein.

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