Generalversammlung des SV Kalterherberg

Generalversammlung des SV Kalterherberg : Spielermangel ist ein Problem

Zur Generalversammlung trafen sich die Mitglieder des Sportvereins Kalterherberg. Neben Wahlen des Vorstandes wurde auch die Zukunft des Vereins diskutiert.

Nach der Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden, Lukas Krüger, gedachte man der verstorbenen Mitglieder. Anschließend folgte der Bericht der Jugendabteilung mit einem Rückblick auf die Saison 2017/2018. Alle Juniorenmannschaften nahmen unter der TuRa Monschau am Spielbetrieb im Fußballkreis Aachen teil. Die A-Junioren qualifizierten sich für die Leistungsstaffel, von neun Mannschaften erreichten sie dort den 8. Platz. Teils mussten Spieler der B-Junioren aushelfen, damit genügend Spieler zur Verfügung standen.

Die B-Junioren erreichten bei der Leistungsstaffel Platz 9 von zehn. Die C1-Junioren erreichten in der Kreisklasse, Staffel 2, den 2. Platz, die C2-Junioren in der Kreisklasse, Staffel 1, den 5. Platz. Auch die weiteren Jugendmannschaften blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück. Auch für die folgende Saison konnten bei allen Juniorenklassen Mannschaften unter der TuRa Monschau melden.

Der Geschäftsbericht hielt fest, dass die erste Mannschaft des SV Kalterherberg in der vergangenen Saison „durch einen erfolgreichen Schlussspurt im Mittelfeld der Tabelle der Kreisliga C4“ beenden konnte. Reimund Scheffen, der sich bereits zur Mitte der Rückrunde der Saison 2017/18 bereit erklärt hatte, die 1. Mannschaft zu trainieren, bleibt dem SV auch in der neuen Saison als Trainer erhalten.

Der Kader der 1. Mannschaft konnte fast komplett gehalten werden. Als Neuzugang wurde David Braune begrüßt. Verletzungsbedingt ausscheiden mussten Alexander und Jan Ungermann. Zum Kader der 1. Mannschaft zählen aktuell circa 25 Spieler. Die Alte-Herren-Mannschaft nimmt mangels Spielern zurzeit nicht am Spielbetrieb teil.

Der SV Kalterherberg sprach dem Schiedsrichter des Vereins, Christian Czymay, einen besonderen Dank aus. Die diesjährige Pfingst-Sportwoche fand vom 17. bis zum 21. Mai statt. Neben Läufen, Funturnier, Radtouren, Fußball-Straßenmeisterschaft, Spiel ohne Grenzen und dem Spiel gegen die SG Höfen/Rohren wurde unter anderem beim Pfingstball gemeinsam gefeiert.

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes standen Wahlen auf dem Programm der Generalversammlung. Lukas Krüger, der im vergangenen Jahr als neuer 1. Vorsitzender gewählt worden war – zunächst für ein Jahr –, wurde vom restlichen Vorstand erneut als 1. Vorsitzender vorgeschlagen. In einer offenen Wahl stimmten die Mitglieder einstimmig für die Wiederwahl von Krüger. Er bedankte sich für die Wahl sowie die Unterstützung des Vorstandes im vergangenen Jahr. „Es macht Spaß, in diesem Vorstand zu arbeiten, und den Verein mitzugestalten“, so Krüger, der eine „positive Entwicklung“ im Verein sieht.

Als 1. Geschäftsführer wurde Christian Frohnhoff erneut einstimmig gewählt. Er ließ allerdings verlauten, dass er diesen Posten nur noch für ein weiteres Jahr belegen werde. Lukas Krüger bedankte sich bei Frohnhoff für seine „herausragende Arbeit“. Das Amt des 2. Kassierers war im vergangenen Jahr nicht besetzt gewesen. In diesem Jahr wurde Alexander Ungermann, bislang als Beisitzer im Verein tätig, als 2. Kassierer gewählt. Der dadurch freiwerdende Platz wurde mit Pia Weishaupt belegt.

Erneut als Beisitzer gewählt wurden Peter Schröder und Stefan Schneider. Rainer Gombert und Heribert Lunz wurden als Kassenprüfer wiedergewählt. Eike Prümmer wurde als Fußballobmann bestätigt. Lukas Krüger bedankte sich bei ihm und wusste zu schätzen, dass Prümmer „einen der undankbarsten Jobs im Verein“ hat. Auch an Jürgen Mertens ging Krügers Dank, der als Jugendleiter bestätigt wurde.

Anschließend ließ sich der Vorstand von der Versammlung den Auftrag geben, sich weiter um die Gründung des Jugendfördervereins mit weiteren Monschauer Vereinen zu bemühen und dessen Gründung abzuwickeln. Der Jugendförderverein soll dabei für mehr „Flexibilität“ sorgen, die Verwaltung vereinfachen und die Zusammenarbeit weiter professionell gestalten. Der Spielermangel macht sich nicht nur bei den Jugendmannschaften, sondern auch bei den Senioren bemerkbar. So folgte zum Abschluss des Abends auch eine hitzige Diskussion.

Dass der Spielermangel generell ein Problem ist, nicht nur in Kalterherberg, dabei war man sich einig. Als Lösung stehen bereits länger Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen im Raum. Gespräche dazu würden geführt, berichtete der Vorstand. Abschließend könne man dazu jedoch keine Aussage treffen, nach einer Lösung werde jedoch intensiv gesucht.

(cjk)
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