Simmerath: Gemeindeschützenfest: Schirmparade beim Festzug

Simmerath: Gemeindeschützenfest: Schirmparade beim Festzug

Bis Samstag war der Wettergott eindeutig auf der Seite der Simmerather Schützenbruderschaften, die am letzten Wochenende den Kraremanns-Tag mit dem 38. Gemeindeschützenfest bereicherten. Rund um Kirche und Schützenheim war dort beim Königsvogelschießen mit Heinz Roder der neue Gemeindekönig ermittelt worden, der am Abend mit großem Zeremoniell im Festsaal Wilden gefeiert wurde.

Unfreundlich wurde es dann am Sonntag. Bescheidene 13 Grad, ein wolkenverhangener Himmel und einsetzender Regen bestimmten neben Schirmen und Regencaps das Szenario beim Festzug, wodurch natürlich auch die Zuschauerresonanz am Straßenrand bescheiden ausfiel. Das tat jedoch weder der guten Laune der ausrichtenden Bruderschaft der St. Johannes Schützen aus Simmerath mit ihrem Brudermeister Bruno Wilden, noch den anderen sechs Schützenvereinen aus dem Gemeindegebiet Abbruch.

Empfang auf der Festwiese

Nach dem Empfang der auswärtigen Vereine durch Edwin Lutterbach, Bruno Wilden und Pfarrer Michael Stoffels auf der Festwiese hinter der Kirche, zog das Schützenheer tapfer und unverdrossen auf verkürztem Festzugweg von der Kirche über die kleine Hauptstraße, den Rathausplatz und die Kammerbruchstraße seine Bahn und hätte aufgrund des gezeigten Einsatzes wahrlich mehr Zuschauer verdient. Die Königinnen in ihren Festtagsroben waren ohne Zweifel am meisten zu bedauern, da nicht nur ihre Garderobe bei diesen Wetterverhältnissen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Neben den Musikkapellen bereicherten zudem die Simmerather Landfrauen und eine Abordnung der KG Sonnenfunken den Festzug. Am Ende waren dann alle mehr oder weniger froh, wieder ins gemütliche Schützenheim einkehren zu können. Bei der Vielzahl der Schützen schien dies erneut aus allen Nähten zu platzen, was der guten Laune jedoch keinen Abbruch tat.

Beim Festabend am Vortag hatte der Gemeindeverbandsvorsitzende der Simmerather Schützen, Edwin Lutterbach, im Saal Wilden noch eine Auszeichnung vorgenommen, die im sehr am Herzen lag. Er bedankte sich bei Rainer Schmitz, der viele Jahre zu aller Zufriedenheit das Amt des „Königbetreuers“ innehatte.

Mit dem zweimaligen Gemeindekönig Günter Uhlworm hat man nun als „Wunschkandidaten“ einen kompetenten Nachfolger gefunden.

(ho)
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