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Nordeifel: Geld für gute Ideen ist vorhanden

Nordeifel : Geld für gute Ideen ist vorhanden

Bei zukünftigen Projekten innerhalb der Städteregion Aachen gilt es, rechtzeitig am Start zu sein. Um so größer ist nämlich die Chance, in den Genuss einer Strukturförderung zu kommen, erst recht wenn die Projekte regionalen Charakter besitzen.

Dass die Eifel hier rechtzeitig auf den Zug aufspringen wird, machte Margeretha Ritter, die Geschäftsführerin der Monschauer Land Touristik, bei einem Vortrag im Monschauer Tourismusausschuss deutlich. Sie erläuterte die Projektvorschläge der Monschauer Land Touristik, denn gerade der Tourismus ist unbestritten eine Wachstumsbranche. „Es ist ausreichend Geld da”, machte Ritter deutlich, dass die Qualität der Projekte entscheidenden Einfluss auf die Mittelvergabe hat.

Einige konkrete Projektideen, gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern entwickelt, wurden bereits genannt: In der Altstadt Monschau wäre ein Hochwasserschutz-Projekt denkbar zum Schutz der denkmalwerten Bausubstanz. In diesem Zusammenhang schlägt der Wasserverband Eifel-Rur ein Stollen-Bauwerk vor, dass bei Hochwasser die Rur im Kernbereich der Altstadt entlasten könnte. Die Kosten dafür sind mit 7,5 Millionen Euro angegeben.

Interessant werden könnte auch eine dezentralen Energieversorgung im ländliche Raum. In Zusammenarbeit mit der RWTH könnte beispielsweise die bei der Produktion entstehende Abwärme der Firma Weiss genutzt werden.

Im Bereich der Daseins-Fürsorge würde sich ein Projekt mit dem Krankenhaus Simmerath anbieten. Weitere förderwürdige Vorschläge betreffen die Verbesserung des Datentransfers in die Eifel, aber auch eine Zusammenarbeit mit der RWTH für den Bereich Metallogie, denn auch in diesem Punkt zeichnet sich in der Eifel inzwischen eine beachtliche Kompetenz ab.