Nordeifel: Gefährliche Lücke wird entschärft: Radweg an der B258 wird ausgebaut

Nordeifel: Gefährliche Lücke wird entschärft: Radweg an der B258 wird ausgebaut

Zwischen Schöneseiffen und Höfen sind auch viele Radfahrer unterwegs. Doch der Radweg, der in den vergangenen Jahren vom Landesbetrieb Straßenbau an der Bundesstraße B258 angelegt wurde, endet abrupt am Wanderparkplatz Wahlerscheid an der Grenze zwischen dem Kreis Euskirchen und der Städteregion Aachen.

Von dort aus beziehungsweise bis dahin, je nach Fahrtrichtung, müssen die Radfahrer die Straße benutzen, was immer wieder zu gefährlichen Situationen führt. Autofahrer, die auf dem teilweise geraden Stück oft zügig unterwegs sind, verunsichern die Zweiradfahrer.

Auch Lkw, die die Radfahrer überholen wollen, sorgen für höchst kritische Situationen. Die Anlegung eines Radweges zwischen Brather Hof und Wahlerscheid wird deshalb von vielen Radfahrern schon seit längerem gefordert.

Baubeginn im kommenden Jahr?

Dass der Landesbetrieb den Radweg nicht weiter ausbaue, liege daran, dass für den Bau nötige Flächen im Besitz des Nationalparks seien, hatte Bernd Aulmann, Sprecher des Landesbetriebs, im vergangenen Jahr erklärt. Eine Einigung mit der Nationalparkverwaltung schien damals nicht in Sicht.

Inzwischen sehe es aber sehr gut aus, erklärte Monschaus Bürgermeisterin, Margareta Ritter, jetzt auf Anfrage. Der Landesbetrieb werde den Radweg bis zum Brather Hof weiter ausbauen. Sie rechne damit, dass der Bau im kommenden Jahr in Angriff genommen werde.

Man habe der Nationalparkverwaltung andere Flächen zum Tausch angeboten. Dem habe der Umweltausschuss der Stadt zugestimmt und auch die Nationalparkverwaltung habe ihr Einvernehmen signalisiert.

(ag)
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