Kirmeszug und mehr: Ganz Rohren feiert fünf Tage lang Cornelius-Kirmes

Kirmeszug und mehr : Ganz Rohren feiert fünf Tage lang Cornelius-Kirmes

Die Rohrener Cornelius-Kirmes ist ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Das ganze Dorf feiert fünf Tage lang. So war es auch in diesem Jahr, und auch am letzten Kirmestag sah man erneut Jung und Alt in Feierlaune.

Der Kirmeszug formierte sich an der Kirche, beim Glockenschlag um 17 Uhr wurde losmarschiert, den Takt gaben die Musiker der Musikvereinigung Lyra Rohren an. Eine große Schar Jungen und Mädchen in blauen Trikots führte den Festzug mit ihren blitzblank geputzten Fahrrädern an. Es war der Nachwuchs der Bergwacht Rohren und Fußballerinnen und Fußballer, die zu Tura Monschau gehören.

Männer aus dem größten Rohrener Verein, der Bergwacht, trugen die Vereinsfahne. Ein Freundeskreis und Kegelclub in Trachten marschierte mit, die Landfrauen waren dabei und die Turngruppe des SV Bergwacht. Selbstredend bildete die Schützenbruderschaft St. Cornelius eine stattliche Abordnung, denn Schützenkönig Bruno Gerhards wurde mit feierlichem Zeremoniell abgeholt.

„Seht, da kommt der König“

Den Anfang des Zuges bildete eine Kinderschar auf Fahrrädern. Foto: A. Lauscher

Schon die Zufahrt zu dessen Haus war prächtig geschmückt, die Majestät bekam beim Vorbeimarsch viel Beifall von allen Aktiven und Schaulustigen, während die Lyra spielte „Seht, da kommt der König!“

Der König ließ es sich nicht nehmen, die großen und kleinen Gäste zu Getränken und Knabbereien einzuladen. Eine gute Gelegenheit, Rückblick auf die vergangenen Festtage zu halten.

Aus dem Ortskartell und dem Organisationsteam der Kirmes war zu vernehmen, dass alle Veranstaltungen regen Zuspruch erfahren hatten; sowohl der Kirmesball am Samstag mit „Melano“ als auch der sonntägliche Frühschoppen mit der „Lyra Höfen“ waren fröhliche, gut besuchte Programmpunkte.

Der neue Hahnenkönig Georg Jansen mit seinem Adjutanten Thomas Franke. Foto: J. Förster

Beim Karaoke-Wettbewerb hatten sich zur Gaudi der Zuhörer mehr oder weniger talentierte Sängerinnen und Sänger hervorgetan — jedenfalls waren sie mutig und originell aufgetreten.

Rohren hat jetzt einen „Hahnenkaiser“: Beim Hahneköppen, das traditionsgemäß die Bergwacht Rohren am Montag veranstaltete, siegte Georg Jansen, der schon 1988 und 2006 Hahnenkönig geworden war.

Dann hieß es wieder, sich am Haus des Königs neu zu formieren, um zum Ehrenmal zu schreiten und mit dem Königsball die Kirmes ausklingen zu lassen. Die nimmermüden Kirmesfreunde begruben schließlich die Kirmes.

(ale)