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Umstrittene Autorin bei der Lit.Eifel: Gabriele Krone-Schmalz über die Ursachen des Ukraine-Krieges

Umstrittene Autorin bei der Lit.Eifel : Gabriele Krone-Schmalz über die Ursachen des Ukraine-Krieges

Jahrelang galt sie als ausgewiesene Russland-Kennerin, zuletzt wurde sie als Verteidigerin Putins heftig kritisiert. Bei der Lit.Eifel widmet sich Gabriele Krone-Schmalz unter anderem der Frage: Hätte eine andere Politik den Krieg verhindern können?

Die langjährige Moskau-Korrespondentin der ARD befasst sich seit vielen Jahren mit den Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Dabei wird ihr hierzulande seit geraumer Zeit eine übergroße Nähe zur russischen Staatspropaganda und den Positionen des russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen. Ihre Bücher seiender Brückenkopf der verschwörungstheoretischen Gegenöffentlichkeit“, kritisierte etwa Patrick Bahners, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Verlag C.H.Beck kündigte an, die Werke „Russland verstehen. Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens“ (2015) und „Eiszeit. Wie Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist“ (2017) nicht mehr nachzudrucken.

Bei der Lit.Eifel setzt sich die umstrittene Autorin am Donnerstag, 25. August, ab 18.30 Uhr in Mechernich mit der neueren Entwicklung auseinander. Die Autorin werde aufzeigen, wie Wladimir Putin „ticke“, wie er seinen russischen Einflussbereich absichern wolle „und aus seiner Sicht möglicherweise auch muss“, wie es in einer Presseankündigung für die Veranstaltung heißt.

Die aus der Oberpfalz stammende Gabriele Krone-Schmalz arbeitete schon in den 1980er Jahren im ARD-Studio Moskau. Sie wurde 2008 mit der Puschkin-Medaille für ihren besonderen Beitrag zur Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland ausgezeichnet.

Die Veranstaltung findet statt in der Aula des Gymnasiums am Turmhof, Nyonsplatz 1. Karten zu 12 (ermäßigt 6) Euro gibt es auf www.ticket-regional.de und bei sämtlichen angeschlossenen Verkaufsstellen. Alle Informationen zum Literaturfestival finden sich unter www.lit-eifel.de.

(red)