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TC Roetgen: „Fun4Families“-Turnier sieht am Ende nur Gewinner

TC Roetgen : „Fun4Families“-Turnier sieht am Ende nur Gewinner

„Solch eine Veranstaltung sollten wir durchaus mal öfters machen“, war die einhellige Auffassung aller Teilnehmer beim Jugend-Familienturnier des TC Roetgen am vergangenen Sonntag. Angeregt worden war dieses Event von Jugendtrainer Michael Quadflieg, Jugendwartin Susanne Hellweg und Geschäftsführer Patrik Mohr.

Ersterer zeigte sich äußerst motiviert, was die Planung und Durchführung der bevorstehenden, hart umkämpften Duelle der Kids und Junioren mit ihren Eltern und Großeltern gegeneinander anging. Aber zunächst der Reihe nach.

Der Tag begann bei besten äußeren Bedingungen: strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Auf der Tennisanlage mit ihren sechs Aschenplätzen hatten sich weit mehr als 40 Teilnehmer zusätzlich einiger Zuschauer eingefunden. Jugendtrainer Michael Quadflieg sortierte die Anmeldungen, teilte die Spielgruppen ein und gab Erläuterungen für die anstehenden Matches.

Gespielt wurde in den unteren Altersklassen 5-7 Jahre, 8-11 Jahre und 12-17 Jahre. Jedem war klar, dass er heute sein „bestes Tennis“ spielen musste, um sich ganz vorne einzufinden. Waren Körperhaltung und Angespanntheit bei den Kleinsten und Kleinen offen spürbar, so herrschte bei den Eltern und Großeltern noch eine gewisse Coolness vor. Dann ging es los.

Im 15-minütigen Rhythmus spielten die Jugendlichen mit einem Eltern- oder Geschwisterteil gegen ein anderes Team. Es gab Anweisungen und Kommentare, strahlende und verbissene Gesichter, erste Sieger und zweite Sieger.

„Tennis wird im Kopf entschieden“, hörte man die einen sagen, „mit meinem Vater kann ich nicht gewinnen“, analysierten die anderen in der Pause. Selbst gebackener Kuchen, insbesondere Donuts und Muffins, Kaffee und Nichtalkoholisches fanden reißenden Absatz. Michael Quadflieg strahlte, war er doch überrascht vom bisherigen Verlauf und der Akzeptanz dieses Wettstreites.

Nach einer halbstündigen Pause signalisierte er: Weitermachen! Jetzt gab es keine unerfahrenen Spielerinnen und Spieler mehr. Unruhe und Nervosität kamen nur ganz kurz einmal auf, als die golden leuchtenden Pokale und Plaketten präsentiert wurden. Genug Ansporn, um die bisher erreichte Platzierung auszubauen oder zu verteidigen. So spielte dann auch manch einer verletzungs- oder gehandicapt weiter, sollte doch die Siegertrophäe mit nach Hause genommen werden und dort einen angemessenen Platz finden.

Netzangriffe, Netzroller, Lobs, Doppelfehler, Linienbälle und Aufschlagverluste begeisterten die Zuschauer im zweiten Spielabschnitt. Nach weiteren zwei Stunden beendete Quadflieg die Wettbewerbe. Zum Ausklang ließ er die Teilnehmer noch einmal zum beliebten Tennis-Rundlauf antreten — als teamfördernde Maßnahme.

Pokale, Plaketten und Eis

Die anschließende Auswertung aller Spielergebnisse ging zügig vonstatten, die Siegerehrungen sollten folgen. Es gab es nur erste Gewinner, die einen Pokal überreicht bekamen, weitere Gewinner, die eine Plakette erhielten und alle übrigen, die mit einem Eis belohnt wurden.

Das Ergebnis des Jugend-Familientages lautete bei allen Beteiligten: Es war eine harmonische Veranstaltung in lockerer und geselliger Atmosphäre, so dass sich Jugendtrainer Michael Quadflieg sagte: „Ich könnte mir vorstellen, im nächsten Jahr noch einmal ein solches Turnier zu Beginn und gegen Ende einer Sommersaison stattfinden zu lassen.“

Schlussendlich erging ein Dankeschön an die Kuchenspender und die fleißigen Hände hinter dem Vorhang. Der TC Roetgen als Verein durfte sich getrost auch als Gewinner dieses Tages bezeichnen.