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Schutzmaßnahmen: Frösche, Kröten und Molche wandern wieder

Schutzmaßnahmen : Frösche, Kröten und Molche wandern wieder

Die Amphibienwanderungen beginnen wieder. Maßnahmen zum Schutz der Tiere werden an verschiedenen Stellen der Städteregion Aachen ergriffen.

Die milden Temperaturen der vergangenen Wochen lassen voraussehen, dass die Amphibienwanderung in den nächsten Tagen startet. Die ersten, die sich auf den Weg zur Eiablage machen, sind die Frösche und Molche. Sie riskieren sogar, dass ihre Laichballen im Wasser einfrieren. Das schadet aber nicht, sondern verzögert die Entwicklung nur ein wenig. Die Kröten beginnen ihren Weg zu den Laichgewässern etwas später, erklärt die untere Naturschutzbehörde der Städteregion Aachen. Hier werden die Vorbereitungen für Schutzmaßnahmen koordiniert, die dafür sorgen, dass Kröten, Molche und Frösche sicher über die Straßen kommen. Dazu gehören Schutzzäune mit Eimerfallen, Warnschilder und Teilsperrungen von Wirtschaftswegen.

Die Arbeiten im Wurm- und Broichbachtal haben bereits begonnen, unmittelbar danach geht es in Stolberg und der Eifel weiter. Insgesamt werden die Artenschutzmaßnahmen zehn bis zwölf Wochen dauern.

Überall dort, wo Frösche und Co. wandern, gilt jetzt für Autofahrer: Bitte langsam fahren, und zwar zum Schutz der Tiere und ihrer menschlichen Helfer.

(red)