Nordeifel: „Friederike“ zieht über die Eifel: Himmelsleiter zeitweise gesperrt

Nordeifel: „Friederike“ zieht über die Eifel: Himmelsleiter zeitweise gesperrt

Bevor das Stumtief „Friederike“ über die Region hinweg zog, gab es viele Warnungen. Während der Sturm in NRW vielerorts große Schäden hinterließ, kam die Nordeifel diesmal vergleichsweise glimpflich davon. Auch hier stürzten Bäume um, Verkehrsschilder flogen umher und Straßen mussten gesperrt werden.

Im Vergleich zum 3. Januar, als das Sturmtief „Burglind“ über der Region tobte, hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr deutlich weniger zu tun. Damals verzeichneten die Feuerwehren in der Eifel insgesamt rund 50 Einsätze, gestern waren es etwa rund zehn. Verletzt wurde niemand.

Im Stadtgebiet Monschau hatte die Feuerwehr lediglich einen Einsatz. In der Hargardgasse war in der Nähe der Jugendherberge ein Baum auf die Straße gestürzt und musste beseitigt werden.

Mehr zu tun hatte die Feuerwehr im Gemeindegebiet Roetgen. Auf der Hahner Straße mussten mehrere Bäume von der Fahrbahn entfernt werden. Dafür musste die Straße längere Zeit gesperrt werden. Auch die Himmelsleiter (B 258) musste wegen eines umgestürzten Baumes kurzzeitig gesperrt werden. Auf der B 258 in Roetgen und auf der Straße „Zum Struffelt“ in Rott mussten Bäume beseitigt werden. Außerdem beschäftigten umher fliegende Verkehrsschilder die Feuerwehr auf der B 258 in Roetgen.

Die Feuerwehr der Gemeinde Simmerath war ebenfalls auf der Hahner Straße im Einsatz. Außerdem musste sie zur Hoscheiter Straße in Lammersdorf ausrücken, wo ein Baum auf ein Hausdach gefallen war. Da keine große Gefahr bestand, rückte die Feuerwehr wieder ab und überließ die Beseitigung des Baumes einem Gartenbau-Unternehmen. Weitere Einsätze wegen umgestürzter Bäume auf der Fahrbahn gab es bei Rurberg auf der L 128 und zwischen Einruhr und Kesternich auf der B 266. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagte Simmeraths Wehrführer, Christian Förste

(ag)
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