Simmerath: Freiwillige sammeln 600 Kilo Müll im Wald am Rursee

Simmerath: Freiwillige sammeln 600 Kilo Müll im Wald am Rursee

Ein alter Rasenmäher, neun Autorreifen und Metallschrott — das sind eigentlich eher Dinge, die man auf einer Müllhalde oder einem Schrottplatz vermutet. Letzten Sonntag gehörten diese Dinge aber zu insgesamt über 600 Kilo Müll, den 87 Freiwillige aus den Wäldern der Eifel eingesammelt haben.

Die Aufräumaktion fand im Rahmen der „Envirotrek-Clean-Up-Series“ am Rursee statt, die jetzt schon zum siebten Mal von der niederländischen Stiftung „Respect the Mountains“ zusammen mit einer kalifornischen Weinmarke organisiert wurde.

Sonntagfrüh trafen sich alle freiwilligen Helfer um 10 Uhr am Heilsteinhaus in Einruhr und teilten sich in fünf Gruppen auf; nach der offiziellen Begrüßung gingen alle gemeinsam die umliegenden Wälder ab, um so viel Müll wie möglich zu sammeln.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bis 12.30 Uhr waren insgesamt 52 Müllsäcke mit dem Unrat aus der Bergregion gefüllt.

Nach getaner Arbeit stärkten sich alle Helfer bei einem großen Grillbuffet, und wer Lust hatte, konnte am Nachmittag verschiedene Outdoor-Aktivitäten ausprobieren, zum Beispiel Kanufahren auf dem Rursee, Mountainbiken oder Geo-Caching, einer modernen Form der Schatzsuche mit GPS-Gerät.

„Wir nehmen soziale und umweltaffine Aspekte sehr ernst und wollen mit guten Taten Spuren hinterlassen, daher auch der Fußabdruck als unser Markenzeichen“, fasste Ludger Doodt, der Vertreter des Hauptsponsors „Barefoot Wines“ zusammen. Als einer der Unterstützer war die kalifornische Weinmarke am Sonntag auch mit Helfern vor Ort, um sich aktiv für eine saubere Eifel einzusetzen.

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