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„neunzehn71“: Freilichtmuseum Kommern blickt 50 Jahre zurück

„neunzehn71“ : Freilichtmuseum Kommern blickt 50 Jahre zurück

Eine weitere „Zeitblende“ mit großem Programm steht bevor. Die musikalischen Top-Acts sind „Kraan“ und „Epitaph“ am Samstag, 14. August.

Am Wochenende 14. und 15. August reist das Freilichtmuseum Kommern wieder 50 Jahre zurück in die Vergangenheit. Die beliebte Veranstaltung „Zeitblende“, welche seit Jahren am dritten Wochenende im August stattfindet, musste 2020 ausfallen und wird in diesem Jahr in verkleinerter und coronakonformer und damit abgewandelter Form durchgeführt.

Unter dem Titel „neunzehn71“ erwartet die Besucherinnen und Besucher eine bunte Mischung aus bekannten Elementen wie zum Beispiel dem Geschichtsweg, Tanzrevues als Walking Acts, leckerem Essen und vielem mehr, die das spannende Jahr 1971 in den Fokus stellen. Denn 1971 war viel los: Willy Brandt erhielt den Friedensnobelpreis, die Sendung mit der Maus lief das erste Mal im Fernsehen, Christo verhüllte die Burg Monschau, in Deutschland eröffnete die erste McDonalds-Filiale und musikalisch nahm der „Krautrock“ an Fahrt auf.

Auch die geliebten Oldtimer und der historische Campingplatz sind wieder im Gelände zu finden, allerdings in verkleinerter Form. Ein weiteres besonderes Highlight ist eine originale Cessna F150L, also das erste Flugzeug im Gelände des Freilichtmuseums Kommern, aus dem Jahr 1971, in der Kinder sogar einmal auf dem Pilotensitz Platz nehmen dürfen. Im Anschluss können sie nebenan beim Flieger-Basteln ihre Faltkünste zeigen.

Am Samstag, 14. August, bietet das Freilichtmuseum für alle Musik-Enthusiasten ein absolutes „Schmankerl“ an. Ab 16 Uhr treten auf der Festwiese in der Baugruppe Niederrhein gleich zwei Top-Acts auf. Den Anfang macht die Band „Epitaph“, die bereits von der Zeitblende 2019 bekannt sein dürfte. Damals feierte die Band ihr 50- jähriges Jubiläum im Woodstock-Zeitblende-Jahr „1969“. Die „alten Herren“ fühlten sich im Freilichtmuseum so wohl und kamen gut beim Publikum an, so dass sie direkt wieder gebucht wurden.

Um 19 Uhr spielt die bekannte deutsche Band „Kraan“. 1971 gründeten die Ulmer Jan Fride, Peter Wolbrandt, Johannes „Alto“ Pappert und Helmut Hattler die Band „Kraan“. Heutzutage würde man das Genre als Jazzrock beschreiben, aber die Band selbst lässt sich auch über die Jahre hinweg nur ungern in eine Schublade stecken und überrascht immer wieder mit Neuerungen. Die Band durchlebte mehrere Besetzungen und Trennungen, fand aber immer wieder zu sich und veröffentlichte über 20 Alben.

Aufgrund der steigenden Coronazahlen und der Anpassungen in der Coronaschutzverordnung wird der Besuch von „neunzehn71“ nur mit einem Nachweis über die „drei G“ (geimpft, genesen, getestet) möglich sein.

Vor dem Kassengebäude des Freilichtmuseums wird eine Teststation aufgebaut sein. Es wird jedoch empfohlen, um Warteschlangen und Wartezeiten zu vermeiden bereits getestet anzureisen. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Anders als in den Vorjahren gibt es diesmal ein eigenes Ticket bzw. ein Kombi-Ticket für Veranstaltung und Konzert. Es wird dringend empfohlen, Tickets online zu buchen, da in der Buchungsbestätigung bereits das Kontaktformular enthalten ist. Alternativ kann man sich mit der App „Recover“ vor Ort ins Gelände einloggen.

(red)