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Öffentlicher Vortragsabend im Monschauer Gymnasium: Fluch und Segen für die Generation Handy

Öffentlicher Vortragsabend im Monschauer Gymnasium : Fluch und Segen für die Generation Handy

Die ausschweifende Handynutzung von Kindern und Jugendlichen ist das Thema eines Vortragsabends mit Peter Köster, Studiendirektor und Lehrerausbilder, am kommenden Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr in der Aula des Monschauer Gymnasiums.

Eingeladen hat zu dem Vortrag mit dem Titel „Immer App-to-date? – Fluch und Segen für die ‚Generation Handy“ die Schulpflegschaft des Gymnasiums, Einlass ist ab 18.15 Uhr.

Wer nur noch auf sein Smartphone schaut und von der Umwelt nicht mehr viel mitbekommt ist ein „Smombie“. Diese Kreation des Jugendwortes 2016 bringt die Ambivalenz aus Technikbegeisterung einerseits und dysfunktionalem Nutzungsverhalten andererseits auf den Punkt: Smartphone + Zombie = Smombie. Handy und mobiles Internet gewinnen für immer jüngere Kinder und Jugendliche an Bedeutung. Eltern und Pädagogen betrachten die ausschweifendere Handynutzung von Kindern und Jugendlichen dagegen mit zunehmender Sorge und Ängsten. Doch was macht das Handy so faszinierend? Und: Sind die Sorgen der Eltern und Pädagogen gerechtfertigt? Gibt es Unterschiede im Nutzungsverhalten von Jungen und Mädchen? Hat ein zunehmender Handy oder Internetkonsum Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen?

Peter Köster liefert neben aktuellen Forschungsergebnissen aus den Bereichen der Soziologie und Kommunikationsforschung auch neurobiologische Erklärungsansätze für Gefahren und Potentiale der zunehmenden Handynutzung und Medialisierung des Alltages von Kindern und Jugendlichen. Smartphones sind in der heutigen Zeit ständiger Begleiter. Doch wie entsteht die Faszination für dieses Medium und kann es zu suchtähnlichen Zuständen kommen? Neben Antworten auf diese Fragen werden auch Tools zur Eigen- und Fremdkontrolle sowie Methoden zur Selbststeuerung praxisnah erläutert.

Der Vortrag richtet sich ausschließlich an Erwachsene. Der Eintritt ist frei, allerdings sind Spenden an den Förderverein der Schule gerne gesehen.

(hes)