Lammersdorf: Ferienspiele rund um den Waggon in Lammersdorf

Lammersdorf: Ferienspiele rund um den Waggon in Lammersdorf

Nach 14 Tagen Sonne satt und jeder Menge abwechslungsreichen Aktivitäten sind am Freitag die Ferienspiele für die 70 Kinder und Jugendlichen zwischen sieben und zwölf Jahren aus den Eifelkommunen Simmerath, Monschau und Roetgen, zu Ende gegangen.

„Im letzten Jahr sind wir in den ersten Tagen im Regen fast untergegangen und mussten die Kinder bremsen, nicht die ganze Zeit im Regen rumzutollen. In diesem Jahr war die Hitze anfänglich so extrem, dass wir die Kinder bremsen mussten, damit sie sich nicht überanstrengen. Aber wir haben das mit unserem jungen Team ganz gut hinbekommen. Denn wir legen immer großen Wert darauf, dass die Kinder ein buntes Programm vorfinden, andererseits aber auch viel Freiraum haben, einmal nichts zu tun, im Gras zu liegen und zu faulenzen. Wobei das nie lange anhielt, weil das gemeinsame Spielen und Werkeln einfach viel zu viel Spaß bot“, so das Fazit von Miriam Effertz-Kogel.

Ohne sie geht es nicht: Die ehrenamtlichen Betreuer und Betreuerinnen (untere Reihe v.l.): Greta Labs, Therese Krings, Albana Shabanej, Anna-Lena Menzerath, Anna Pesch, Philipp Hüpper und Leiterin Miriam Effertz-Kogel. Mittlere Reihe: Nathan Kogel, Michael Funken, Paul von der Decken, Jenny Rennertz und Max Pesch. Dritte Reihe: Julia Zachos, Manuela Schepisi und Laila Eissa, hinten: Arabel Rizk, Elena Jacobs, Luisa Schroeder, Caroline Schmidt sowie Sonja Funken. Es fehlen Glen Reutershan und Stefan Müller. Foto: Effertz-Kogel

Der Leiterin und dem aus über 20 ehrenamtlichen Helfern bestehenden Betreuer-Team, welches die Kinder in ihrem Bastel- und Spieltrieb unterstützt hatte, galt hierbei der besondere Dank von Ralf Pauli vom Amt für Jugendarbeit und fachliche Querschnittsaufgaben der Städteregion Aachen. Was an sich schon eine große Aufgabe sei, „da es gar nicht so einfach ist, jedes Jahr aufs Neue genügend Helfer zu finden, die zwei Wochen ihrer Freizeit opfern und sich um die Kinder kümmern“, so Pauli.

So wurde fleißig gesägt, gehämmert, geklebt, geknüpft und gemalt. In diesen Tagen schufen die Kinder Trommeln, Fahnen, Kreidetafeln, Traumfänger, lustige Kartoffelmännchen, Holzboote und Regenrasseln die Abkühlung von oben herbeizaubern sollten. Ebenfalls standen der Besuch der freiwilligen Feuerwehr in Lammersdorf und eine Fahrt mit dem Löschzug auf dem Programm. Für den Filmnachmittag wurde das katholische Pfarrheim St. Johannes genutzt.

Ein herzlicher Dank gilt ebenfalls den Pfadfindern aus Lammersdorf für das „Leihen“ des Waggons, dem TuS Lammerdorf für die Nutzung des Sportheimes sowie der Grenzlandjugend Roetgen für die Bereitstellung der Zelte. Ganz besonders danken möchte Ralf Pauli aber der Firma Thelen aus Simmerath. „Ohne die seit Jahren bestehende Partnerschaft und die großzügige Unterstützung, nicht nur finanziell, sondern auch durch viele Materialien, könnte man den Beitrag für die Eltern nicht so human halten“, sagt Pauli.

Und so nahmen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und einem reichhaltigen Kuchenbuffet an diesem Freitag Abschied von den Ferienspielen in Lammersdorf. „Können wir Montag wiederkommen?“ Ein schöneres Lob an die Veranstalter gibt es nicht.

Tatsächlich fortgesetzt werden die Ferienspiele im Übrigen in den nächsten 14 Tagen in Rott, wo ebenfalls wieder ein buntes Programm geboten sein wird.

Ihren Abschied nehmen die Ferienspiele dann in diesem Jahr mit dem Kindermitmachzirkus Soluna an der Grundschule in Konzen, in der Zeit vom 27. Juli bis zum 1. August. Und wer diese schöne Maßnahme für Kinder durch persönlichen Einsatz als Betreuer ehrenamtlich begleiten und unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei der Städteregion zu melden.

(peo)
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