Rott: Ferienspiele in Rott erfreuen sich großer Beliebtheit

Rott: Ferienspiele in Rott erfreuen sich großer Beliebtheit

Auch in der diesjährigen vierten Sommerferienwoche hieß es traditionell in Rott: Ferienspiele im Wald. Elf Kinder zwischen drei und sechs Jahren waren zu Erzieherin Tabea Palm und der Auszubildenden Franziska Husmann in die Waldwoche gekommen, die unter dem Motto „Indianer“ stand.

Jedes der Kinder erhielt am Anfang der Ferienspiele einen Indianernamen und Federkopfschmuck. Neben dem Kopfschmuck bastelten die Kinder auch „Gottesaugen“, einen Tipi und ein Waldsofa, auf dem sie ihre Frühstückspausen verbringen konnten. Ein solches Waldsofa besteht aus vielen Lagen geschichtetem Holz, das in einer rundlichen Form ausgerichtet wird.

In diesem Jahr fand die Waldwoche mit einer Präsentation für die Eltern wieder einen krönenden Abschluss. Im letzten Jahr konnte diese klassische Abschlusspräsentation nicht stattfinden — in der Nacht waren alle Arbeiten der Kinder von Unbekannten zerstört worden. „Letztes Jahr waren wir sehr traurig. Die Kinder und auch die Eltern“, sagt Franziska Husmann. Dieses Jahr hoffte man, dass sich der Vorfall nicht wiederholt.

Schon jetzt für 2016 anmelden

Als „sehr wichtig“ empfindet Erzieherin Tabea Palm die Rotter Ferienspiele, bei denen in diesem Jahr auch Kinder aus Oberforstbach und Aachen teilnahmen: „Auch Kinder müssen dem „Alltagstrott“ entkommen, und das möglichst mit kreativem Angebot.“ Bis letzten Freitag besuchten die Kinder diese Ferienbetreuung. Einige kehren jedes Jahr wieder zurück zu den beliebten Waldferienspielen. Ein junger Teilnehmer meldete sich bereits am zweiten Tag für die Ferienspiele 2016 an. Auch Freunde und Geschwister bringen die Kinder mit zur Waldwoche. Wer Interesse an den Waldspielen 2016 hat, sollte sich früh anmelden, da bereits großes Interesse herrscht.

(kf)