Nordeifel: FC Roetgen II meldet sich mit 3:1-Auswärtserfolg wieder zurück

Nordeifel: FC Roetgen II meldet sich mit 3:1-Auswärtserfolg wieder zurück

Aufatmen bei der Zweitvertretung des FC Roetgen, denn die fand nach sieben sieglosen Spieltagen durch einen 3:1-Erfolg bei VfL 05 Aachen endlich wieder in die Erfolgspur zurück.

„Die Mannschaft hat sich enorm gesteigert und verdient gewonnen, allerdings haben die Verstärkungen aus der Ersten uns auch gut getan“, gab FC-Trainer Erich Bonkowski zu, dass letztendlich die Hilfe von oben mit ausschlaggebend für den Sieg war.

Hamza Essagher hatte Roetgen II schon in der 3. Minute in Führung gebracht. Diese bauten Jochen Schartmann nach Vorarbeit von Kevin Winkhold sowie David Redslob nach Vorarbeit von Thomas Fläschel bis zur 43. Minute auf 3:0 aus. „In der ersten Halbzeit waren wir total überlegen und haben verdient 3:0 geführt“, hatte der FC-Coach allen Grund zufrieden zu sein. Die zweite Halbzeit verlief zwar eher ausgeglichen, jedoch konnten die Gastgeber außer dem Ehrentreffer keinen weiteren Schaden mehr anrichten.

Am Mittwochabend, nach der vorgezogenen Begegnung bei Arminia Eilendorf II (Anstoß 19.30 Uhr), gehen die Roetgener schon in die Winterpause. Die Arminia-Reservisten überraschten am vergangenen Spieltag durch einen 5:1-Erfolg gegen Germania Freund und gaben den direkten Abstiegsplatz an die Freunder ab, dennoch reisen die Roetgener mit guten Chancen zur Reserve des Bezirksligisten.

Beim SV Kalterherberg war die Freude nach dem 1:0-Erfolg bei Rhenania Richterich schon riesig, denn durch den Sieg konnte man den lokalen Konkurrenten TuS Mützenich aufgrund der besseren Tordifferenz vom achten Tabellenplatz verdrängen. Damit erreichten die Kalterherberger am letzten Hinrundenspieltag die beste Tabellenplatzierung im bisherigen Saisonverlauf. „Wir haben zwar etwas Glück gehabt, aber wir haben gut und kompakt in der Abwehr gestanden und nur wenige Chancen zu gelassen“, war SVK-Trainer Reimund Scheffen mit seiner Defensive ganz besonders zufrieden. In der 40. Minute nutzte Michi Theißen eine Unachtsamkeit in der Richtericher Deckung zum Treffer des Tages. „Das waren drei ganz wichtige Punkte, die wir hier auf der Asche geholt haben“, war der Coach nach dem Abpfiff doch noch mit der holprigen Hinrunde zufrieden.

Das war Stefan Carl, der Trainer des TuS Mützenich nicht, denn bei den Grün-Weißen waren die Ziele schon ambitionierter als am Ende der Hinrunde einen Platz im unaufgeregten Tabellenmittelfeld zu belegen. Bei Westwacht Aachen II leisteten die Mützenicher sich am Sonntagmorgen einen weiteren unerwarteten Reinfall. „Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf dem Platz“, moserte der Trainer nach der 1:2-Niederlage. Nach einer halben Stunde nutzte die Gruppe aus dem Aachener Westen einen Torwartfehler zur Führung. In der 80. Minute erzielte Marcel Schillings zwar den Ausgleich, damit wäre der Trainer auch zufrieden gewesen, jedoch erzielten die Kaiserstädter in allerletzter Sekunde noch den Siegtreffer. „Die Niederlage war unnötig, aber wir haben auch schlecht gespielt“, lautete der treffende Kommentar von Stefan Carl.

In der Dürener Kreisliga B3 landete die SG Vossenack-Hürtgen den erwarteten 4:0-Sieg gegen den Tabellenletzten Alemannia Pingsheim. Von der ersten Minute an baute der Tabellenletzte neun Spieler vor dem eigenen Strafraum auf, um eine Packung zu verhindern. „Wir haben nur in einer Hälfte gespielt und es war nur eine Frage der Zeit, wann das erste Tor fallen würde“, erlebte SG-Trainer Nils Degenhardt eine total einseitige Angelegenheit. Mike Robertz hatte schon frühzeitig für die Führung gesorgt. Diese baute Niklas Krumpen nach einer Stunde auf 2:0 aus. Zwei weitere Treffer von Mike Robertz sorgten für den standesgemäßen 4:0-Endstand, mit dem die Gäste noch gut bedient waren.

Nicht so erfreulich verlief der letzte Hinrundenspieltag für die Zweite des TuS Schmidt, die sich im Abstiegsduell gegen den VfR Vettweiß mit einem 1:1 begnügen musste. „Sicherlich war eine Steigerung bei uns zu erkennen, aber es war auch mehr drin als nur ein Unentschieden“, wusste TuS-Trainer Andreas Lennartz, dass aufgrund der guten Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit ein Sieg im Sechspunktespiel möglich war. Nachdem der Schiedsrichter ein Handspiel im Strafraum der Schmidter übersehen hatte und sich ein Spieler der Gäste darüber zu sehr aufregt hatte, sah dieser Gelb-Rot. Da nur wenige Minuten auch ein TuS-Spieler die Ampelkarte erhielt, ging es 10 gegen 10 weiter. Durch einen verwandelten Foulelfmeter brachte Thomas Naas die Schwarz-Gelben in Führung, die hielt aber nur wenige Minuten, dann kamen die Gäste zum Ausgleich. Der war aber letztendlich etwas glücklich, denn im zweiten Abschnitt ließen die Schmidter vier, fünf hochkarätige Chancen liegen.

Am heutigen Dienstag geht die Saison für die Schmidter mit dem Termin bei der Reserve von Alemannia Lendersdorf weiter. Aufgrund der prekären tabellarischen Situation peilen die Schmidter als Minimalziel eine Punkteteilung In Lendersdorf an.

(kk)