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Erntedankgottesdienst auf dem Bauernhof gefeiert

Dank für die Ernte : Erntedankgottesdienst auf dem Bauernhof

Zum zehnten Mal wurde jetzt auf dem Bauernhof der Familie Klein in Imgenbroich ein Erntedankgottesdienst gefeiert. Viele Besucher waren gekommen, um die besondere Atmosphäre zu genießen.

Bei angenehmen Temperaturen waren auch diesmal wieder viele Besucher zu Toni und Alice Klein gekommen, um die besondere Atmosphäre des Erntedankgottesdienstes auf dem Bauernhof genießen zu können. Der Gottesdienst, der von Pfarrer Karl Schnitzler zelebriert wurde, stand unter dem Motto „Gott erschafft die Welt“.

Der Erntedankgottesdienst auf dem Hof der Familie Klein hat schon sehr viele Wetterkapriolen erlebt. So waren die Organisatoren im vergangenen Jahr beispielsweise gezwungen, aufgrund der nasskalten Witterung den Gottesdienst kurzer Hand in die Imgenbroicher Pfarrkirche zu verlegen. Ein kleines, fast unbemerktes Jubiläum konnte nunmehr gefeiert werden, denn der Gottesdienst fand zum zehnten Mal auf dem Bauernhof statt.

„Es ist sehr schön zu sehen, wie viele große und kleine Besucher des Gottesdienstes den Weg hier zum Bauernhof gefunden haben, um für alle Gaben, die Gott uns ge- schenkt hat, zu danken. Insbesondere wollen wir danken für die Früchte der Erde und für die menschliche Arbeit, denn die Ernte ist im Grunde das Werk unserer Hände“, betonte Schnitzler zu Beginn des Gottesdienstes, der musikalisch von Karl-Josef Görissen am Klavier begleitet wurde.

Die Vorbereitung des Gottesdienstes lag in den Händen von Sonja Lennartz, Daniela Schreiber und Marita Wald. Der Altar war mit Symbolen der Ernte wie Äpfeln, Brot, Tomaten, Kohl, Pflanzen, Brezeln und Kartoffeln sowie vielem mehr dekoriert worden. In einigen Winkeln des Hofes fielen den Gottesdienstbesuchern schöne herbstliche Dekorationen ins Auge.

In einer Erzählgeschichte hielten einige Kinder Symbole wie Licht, Himmel, Wolken, Wasser, Blumen, Fische und Vögel hoch, um so auf die Entstehungsgeschichte der Schöpfung hinzuweisen. „Ihr habt aber mit der Freude und dem Dank ein Symbol vergessen, dem man besondere Beachtung schenken sollte“, rief der Pfarrer den Kindern in Erinnerung. Die Frage von Pfarrer Karl Schnitzler, wofür man denn alles danken könnte, beantworteten die Kinder unter anderem mit einem Dank für ein Geburtstagsgeschenk, für ein faires Fußballspiel oder für den Erhalt von Süßigkeiten. „Wir haben auf die Früchte der Erde keinen Anspruch, denn sie werden uns ge- schenkt und anvertraut. Für die tägliche Arbeit hat man einen Anspruch auf einen ge-rechten Lohn. Gott sollten wir danken, dass er die Welt erschaffen hat und uns das Leben geschenkt hat“, betonte Schnitzler bei der Predigt.

Zu einer gemütlichen Agape bei Brot und Wein trafen sich die Besucher noch im Anschluß an den Gottesdienst auf dem Hof.

(ame)