Städteregion Aachen: Erfahrungsaustausch: Erneutes Treffen mit Siegen-Wittgenstein

Städteregion Aachen: Erfahrungsaustausch: Erneutes Treffen mit Siegen-Wittgenstein

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ stand jetzt im Mittelpunkt eines interkommunalen Erfahrungsaustausches des Kreises Siegen-Wittgenstein mit der Städteregion Aachen. Im Frühjahr 2012 war eine Delegation aus Siegen-Wittgenstein der Einladung nach Aachen gefolgt. Das Treffen beider Regionen in Burbach machte erneut deutlich, wie sinnvoll der Austausch der Partner über die Möglichkeiten einer innovativen Dorfentwicklung ist.

„Damals haben wir im Nationalparktor Monschau-Höfen sehr anregende Gespräche führen können. Denn die zukunftsfähige Entwicklung der Dörfer ist in der Städteregion Aachen genauso ein Thema wie in Siegen-Wittgenstein“, so der erste stellvertretende Städteregionsrat und Leiter der Aachener Delegation, Hans-Josef Hilsenbeck.

Ruth Roelen vom Amt für regionale Entwicklung referierte bei dem Treffen über das aktuelle Leader-Projekt „Aktive Dörfer stärken“. Es geht dabei um Kooperationen zwischen den Dörfern einer Region, die Verbreitung von guten Beispielen und die Arbeit mit den Menschen vor Ort. „Genau dieser Netzwerkgedanke und das Kennenlernen guter Projekte ist auch der Hintergrund unseres heutigen Zusammentreffens“, so Hilsenbeck.

„Gewonnen hat, wer dran bleibt! Dies gilt nicht nur, wenn alle drei Jahre wieder der Wettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ ausgerufen wird, sondern auch in der Zwischenzeit“, machte Landrat Paul Breuer (Kreis Siegen-Wittgenstein) deutlich, dass die Nachhaltigkeit der Projekte ein ganz wesentlicher Punkt ist.

Der Austausch über die Verwaltungsgrenzen hinweg, sei ganz elementar für eine zukunftsfähige Raumentwicklung. „Wir müssen ja nicht alle das Rad ständig neu erfinden. Beide Seiten können ganz sicher vom jeweils anderen noch viel lernen“, resümierte Hilsenbeck.

Er zeigte sich mit einem Augenzwinkern auch überzeugt davon, dass sich die Problemstellungen im ländlichen Raum relativ leicht lösen lassen: „Wenn ich bedenke, dass die Krombacher-Brauerei es schafft, von Siegen-Wittgenstein ausgehend den Regenwald zu retten, dann sollten unsere Probleme sich doch wirklich lösen lassen!“

Und dabei, so der Tenor der Veranstaltung, wollen die Städteregion und der Kreis Siegen-Wittgenstein auch künftig Hand in Hand arbeiten.

Mehr von Aachener Zeitung