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Film über die Nordeifel: Eine Reise durch die „Wilde Eifel“ in Spielfilmlänge

Film über die Nordeifel : Eine Reise durch die „Wilde Eifel“ in Spielfilmlänge

Aufregende und spektakuläre Landschafts- und Tieraufnahmen aus dem Nationalpark Eifel erwarten den Zuschauer bei dem neuen Dokumentarfilm „Wilde Eifel“. Nach anderthalb Jahren Drehzeit wird der Film am Mittwoch erstmals mit einer Preview im Museum Ludwig in Köln dem Publikum präsentiert. In 90 Minuten geht die Reise durch das grüne Herz des Westens.

Im Rampenlicht des Films von Regisseur Herbert Ostwald stehen nicht nur prominente Bewohner der Eifel wie Rothirsch, Uhu, Biber oder Luchs. Auch weniger auffällige Tiere wie Perlmuscheln, Edelkrebse, Fledermäuse und Rotmilane werden zu Hauptdarstellern. Kaum ein anderes Gebiet in NRW bietet eine so ungewöhnliche Naturbühne für eine Vielzahl von Arten wie die Eifel.

Herzstück der wilden Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Zwei Ranger begleiteten das Filmteam während der Dreharbeiten durch den Nationalpark Eifel. Das noch junge Schutzgebiet ist Schauplatz eines wegweisenden Experiments.

Auf drei Vierteln der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen — die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit. Der Film erzählt mit atemberaubenden Bildern eine erstaunliche Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Landschaft — im wilden Westen Deutschlands.

Die Erstausstrahlung im WDR Fernsehen in der Reihe „Abenteuer Erde“ (jeweils 20.15 Uhr) ist zweigeteilt: Am Dienstag, 23. Oktober, läuft „Wild im Westen — Die Eifel“ und am Dienstag, 30. Oktober, „Urwald von morgen — Nationalpark Eifel“ (jeweils 45 min.). In voller Länge (90 Minuten) ist „Wilde Eifel“ am Mittwoch, 26. Dezember, um 20.15 Uhr im WDR zu erleben.