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Monschau: Ein Kind der Städtepartnerschaft

Monschau : Ein Kind der Städtepartnerschaft

Für Elodie Rolland ist es ein Heimspiel. Die 17-jährige Abiturientin aus Bourg St. Andéol absolviert derzeit im Rahmen der deutsch-französischen Städtepartnerschaft ein vierwöchiges Praktikum bei der Monschau-Touristik.

Die junge Französin ist buchstäblich ein Kind dieser seit 1975 bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Monschau und Bourg St. Andéol: Ihre Eltern lernten sich beim Austausch der Musikvereine kennen und lieben. Der Vater ist Franzose, die Mutter Deutsche.

„Meine Mutter stammt aus Kalterherberg”, erzählt die Praktikantin. Dort wohnte die junge Frau auch in den vergangenen drei Wochen bei Patenonkel und Patentante. „Ich habe Verwandte in Kalterherberg, Höfen und Stolberg. Meine Oma wohnt mittlerweile in Belgien”, fühlt sich Elodie Rolland sehr heimisch in der Region. „Ich habe mich so lange gefreut, wieder nach Kalterherberg zu kommen. Heimweh spüre ich überhaupt nicht, auch wenn ich meine Familie natürlich vermisse”, findet Elodie ihren Aufenthalt in Monschau und Umgebung richtig klasse.

Deutschland und die deutsche Sprache liegen ihr sehr am Herzen. „Ich möchte im nächsten Jahr ein Deutsch-Studium an der Universität in Lyon beginnen”, erzählt sie von ihren Zukunftsplänen. Das war auch eine Motivation für das Praktikum bei der Monschau-Touristik. Die ambitionierte junge Frau wollte ihr bereits ausgezeichnetes Deutsch weiter verbessern.

Als schönste Plätze in der Nordeifel empfindet Elodie Rolland die Burg Monschau mit ihrem wunderbaren Blick über die Altstadt und natürlich den Heimatort ihrer Mutter, in dem sie am Abend gerne spazieren geht: „Kalterherberg ist das Dorf, das ich sehr gerne habe!”