Imgenbroich: „Eifeltraum“: Neue Rosensorte zum 30-jährigen Bestehen

Imgenbroich: „Eifeltraum“: Neue Rosensorte zum 30-jährigen Bestehen

Der Name der Rose ist „Eifeltraum“. Die Taufe der neuen Züchtung wurde jetzt in Imgenbroich vorgenommen. Es wurde ein Fest für die „Königin der Gärten“ und eine harmonische Begegnung der Rosenfreunde mit ihren vielen Gästen.

So ansprechend und farbenfroh war wohl selten die Gartenanlage zwischen den beiden Gebäudetrakten des HIMO hergerichtet. Überall sah man Rosen — in Töpfen und Körben die echten, auf Kleidern, Jacken und Röcken die gedruckten!

Sigrid Liedtke, die Vorsitzende der Aachener Rosenfreunde, begrüßte erfreut die vielen Gäste, besonders die Rosenfreunde aus Solingen und Dortmund. Neben den Firmen, die für die „herrliche Dekoration“ verantwortlich zeichneten, galt der Dank auch den Kunsthandwerkern, die Taschen, Ketten, Tischschmuck und Patchwork-Arbeiten mitgebracht hatten. Den musikalischen Part übernahmen das Duo „Eiflish Folk“ sowie Renate Müller und Christiane Bäcker, die mit Flöten- und Harfenspiel zur festlichen Atmosphäre beitrugen.

Einen kurzweiligen Rückblick auf 30 Jahre Aachener Rosenfreunde hielt Anne Wangnik. Gratulationen zum Jubiläum kamen unter anderem von Professor Dr. Hans Peter Mühlbach, dem Präsidenten der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, und von der Städteregionsrätin Christiane Karl.

Die Taufe einer neuen Züchtung bedeutete sicher die größte Freude an diesem Festtag der Aachener Rosenfreunde. Der Hobbyzüchter Franz Wänninger hatte den Täufling mitgebracht und stellte ihn vor. Er ging als einer der Sämlinge aus der Kreuzung der Mutter „Rosenprinz“ mit dem Vater „Lichttraum“ hervor. Es wurde eine öfter blühende Kleinstrauchrose mit rosa Blütenbüschel mit bis zu 40 Blüten. Sie hat einen leichten, feinen Duft.

Margareta Ritter, die Bürgermeisterin der Stadt Monschau, nahm freudig „diese wunderbare, ehrenvolle Aufgabe“ an, die Rose zu taufen. Sie trug zunächst Friedrich Hölderlins Gedicht „An die Rose“ vor und taufte sie dann auf den Namen „Eifeltraum“. Es gab herzlichen Applaus für diese stimmige Szene, und sogar ein Lied hatten die Rosenfreunde dem jungen Geschöpf gewidmet: „Schöne Rose Eifeltraum“.

Im Nu waren die jungen Rosen vergriffen, die Franz Wänninger mitgebracht hatte. Einige waren reserviert, denn sie sollen in Monschau einen besonderen Standort bekommen: Auf dem Platz an der Laufenstraße, wo einst das Haus von Resi Schuhmacher gestanden hat, soll der „Eifeltraum“ gepflanzt werden, eine Idee, die die Bürgermeisterin nach Kräften unterstützt.

(ale)