Monschau: „Eifelsteig” und „Wildnis-Trail” sind der Renner

Monschau: „Eifelsteig” und „Wildnis-Trail” sind der Renner

„Wildnis-Trail” und „Eifelsteig” entwickeln sich zum Auftakt der nordrhein-westfälischen Herbstferien zum Renner. Die Schönwettertage haben nach Angaben der Tourismus-Zentralen das Buchungsgeschäft beflügelt. Am „Wildnis-Trail” von Monschau nach Hürtgenwald gebe es zwar noch Zimmer, sagte Cornelia Freuen von der Rursee-Touristik in Simmerath.

„Aber wenn es diese Woche so weitergeht, kann ich mir vorstellen, in der zweiten Ferienwoche ausgebucht zu sein.” Der viertägige Trail durchquert den Nationalpark Eifel.

Wanderer, die Pauschalen buchen, übernachten bei ausgewiesenen „Nationalpark-Gastgebern”. Die Angebote der Übernachtungsbetriebe sind speziell auf das Großschutzgebiet ausgerichtet. „Viele Wanderer buchen aber auch selbst. Da geht noch ein bisschen”, sagte Freuen.

Reger Betrieb wird in den Ferienwochen auch auf dem Eifelsteig von Aachen nach Trier sein. Damit rechnete Ulrike Kall von der Monschau Touristik: „Die Leute gehen den aber nicht ganz, sondern machen den in einzelnen Abschnitten.” Viele seien auf dem Langstreckenweg mit 15 Tagesetappen in Eigenregie unterwegs.

Die Quartiersuche sei etwas entspannter als auf dem „Wildnis-Trail”. Notfalls können Wanderer die ihre Tagesetappen etwas anders zuschneiden als vorgeschlagen, und bei der Quartiersuche auf alternative Orte am Steig ausweichen. Manche Häuser, die etwas weiter weg liegen, böten auch einen Zubringerdienst zu dem Wanderweg an.