Simmerath: Eifelklinik: Belegung und Akzeptanz stimmen

Simmerath: Eifelklinik: Belegung und Akzeptanz stimmen

Mit einer derzeitigen Belegungsquote von 85 Prozent ist die Eifelklinik St. Brigida Simmerath sowohl wirtschaftlich wie auch in der Akzeptanz der Bevölkerung gut aufgestellt. Dass die Phase des konstanten Wachstums seit der Übernahme des Artemed-Klinikverbundes vor einem Jahr halben Jahr aber nun schon zur Folge hat, dass man sich auf einen Aufenthalt regelrecht freuen darf, wie Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns folgerte, ist vielleicht etwas zuviel des Guten, gibt aber dennoch ein treffendes Bild von der gelungenen Integration des neues Trägers in der Region wieder.

Dass die Phase des konstanten Wachstums seit der Übernahme des Artemed-Klinikverbundes vor einem Jahr halben Jahr aber nun schon zur Folge hat, dass man sich auf einen Aufenthalt regelrecht freuen darf, wie Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns folgerte, ist vielleicht etwas zuviel des Guten, gibt aber dennoch ein treffendes Bild von der gelungenen Integration des neues Trägers in der Region wieder.

Dieses positive Bild spiegelte sich am Montag auch in der Bewertung der beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Rudolf Henke (Aachen) und Helmut Brandt (Alsdorf) wieder, die eine Einladung der Gemeinde Simmerath mit einem Besuch der Klinik verbanden.

Die Wertschätzung des Hauses und seine Bedeutung für die gesamte Region wurde auch in der Anwesenheit der Bürgermeister aus den Nachbarkommunen Monschau, Roetgen, Nideggen und Hürtgenwald deutlich, für die Margareta Ritter (Monschau) ebenfalls bestätigen konnte, dass man in der Bevölkerung „sehr deutlich den Aufwind spürt, den dieses Haus ausstrahlt”.

Der Geschäftsführer der Artemed-Gruppe. Prof. Dr. Rainer Salfeld, betonte einmal mehr, dass die Eifelklinik „ein Haus für die Region” sei solle, dass die Zuversicht des Patienten stärken und ihm menschliche und seelsorgerische Zuwendung biete.

Das 100 Jahre alte Krankenhaus befindet sich in einem Prozess des Ausbaus, wie Dr. Sören Eichhorst, als Geschäftsführer der Eifelklinik herausstellte. Vor dem Start in Simmerath steht die Einrichtung einer umfassenden Radiologie, die momentan schon an zwei Vormittagen zum Einsatz kommt und den Patienten wie auch den ambulanten Nutzern lange Fahrten nach Aachen ersparen soll.

Als „sehr positiv” bezeichnete Sören Eichhorst auch den Kontakt mit den niedergelassenen Ärzten in der Region. Dies werde deutlich in persönlichen Besuchen in den Praxen, regelmäßiger Kommunikation und fachlichem Austausch.

Auch MdB Helmut Brandt sah, dass die Artemed-Gruppe für die Region ein tragfähiges Konzept aufgestellt habe, das die Rundum-Versorgung garantiere. Als weiteren positiven Baustein sah er auch die jetzt erfolgte Übernahme des Altenheims Seliger Gerhard durch die Artemed-Gruppe; dadurch könnten Synergieeffekte in vollem Umfang genutzt werden.

Für MdB Rudolf Henke, der auch Vorsitzender Ärztegewerkschaft Marburger Bund ist, gibt es keinen Zweifel daran, dass am Standort Simmerath die stationäre Versorgung sichergestellt sein müsse.

Es müsse nun noch gelingen, genügend Fachkräfte für den ländlichen Raum zu gewinnen. Daher unterstütze er auch die Idee der so genannten Landarzt-Quote, die Medizinstudenten die Möglichkeit biete zu erkennen, dass „die medizinische Versorgung des ländlichen Raumes eine lohnende Aufgabe ist.”