Düren/Simmerath: „Eifelklänge“ sorgten für Stimmung im Musikantenstadl

Düren/Simmerath: „Eifelklänge“ sorgten für Stimmung im Musikantenstadl

Andy Borg, Patrick Lindner, die Dorfrocker, 2000 feierfreudige Besucher und mittendrin der Musikverein „Eifelklänge“ — wahrlich ein stimmungsvolles, einmaliges Erlebnis für die Blasmusiker aus Eicherscheid, die am Samstag in der Arena Kreis Düren beim „Musikantenstadl“ zu Gast waren.

Mit dem „Bozner Bergsteigermarsch“ brachten sie Publikum und Stargäste gleich zu Beginn in Wallung und sorgten für einen fulminanten Auftakt des „Stadl on Tour“.

Voller Vorfreude und mit ein wenig Anspannung war es am frühen Nachmittag Richtung Düren gegangen. Schließlich hatte man noch nie in solch einer Konzerthalle vor so vielen Leuten sein musikalisches Können unter Beweis gestellt. Also hieß es, sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen und — ganz wie die Profis — den späteren Ablauf zu simulieren.

Im Backstage-Bereich trafen die Musiker auf Stars wie Patrick Lindner, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert.

Pünktlich um 18 Uhr dann erfolgte der begeisternde, von stehenden Ovationen und im Takt mitklatschendem Publikum begleitete Einmarsch in die Festhalle. Ganz gleich, ob alteingesessener Musiker oder junger Sprössling — die 42 Musiker der „Eifelklänge“ genossen sichtlich den prachtvollen Einzug und meisterten ihren Auftritt bravourös, was ihnen nicht nur das Publikum, sondern besonders der Gastgeber des Abends, Andy Borg, dankte.

„Nur die Blasmusik macht den Stadl zu etwas Einzigartigem“, weiß Borg, der den Musikantenstadl seit 2006 anführt. „Ein solch stattliches Bild mit über 40 Musikern ist einfach ein toller Auftakt — da kann der Abend nur noch super werden.“

Das wurde er dann auch — nach Dankesworten und großem Applaus marschierten die „Eifelklänge“ wieder aus und konnten von den Rängen aus Andy Borgs Wortwitz und den Evergreens der Volksmusik-Stars Patrick Lindner und Monique, aber auch den Nachwuchs-Interpreten „Die Dorfrocker“ und Melissa verfolgen.

Noch auf dem Heimweg und darüber hinaus war die „Eifelklänge“ von den Eindrücken eines einzigartigen Auftritts beseelt, noch wochenlang wird den Musikern immer wieder die Titelmelodie „Stadlzeit“ durch den Kopf schwirren.

Wer den ganz besonderen Auftritt der „Eifelklänge“ in bewegten Bildern sehen möchte, hat am Dienstagabend in der Lokalzeit des WDR-Fernsehens ab 19.30 Uhr Gelegenheit dazu.