Nordeifel: Eifelkalender 2018: Neue Blickwinkel für das kommende Jahr

Nordeifel: Eifelkalender 2018: Neue Blickwinkel für das kommende Jahr

In der Sonne leuchtende wilde Narzissen, unzählige Stare über den Feldern oder die weißen Tupfer des blühenden Wollgrases in der Weite des Hohen Venns: der Fotograf Peter Stollenwerk aus Steckenborn zeigt die Region mit seinem Eifelkalender 2018 erneut aus Perspektiven, die den Betrachter ob der Vielfältigkeit dieser Landschaft immer wieder staunen lassen.

Die Einzigartigkeit der Nordeifeler Natur mit der Kamera zu begleiten und die besonderen Momente zu erfassen, ist seit vielen Jahren die Leidenschaft von „Eifel-Fotograf“ Peter Stollenwerk. Mehreren Bildbänden über die Nordeifel fügt der Journalist nun bereits im zwölften Jahr in Folge den Eifelkalender hinzu. Der Kalender, der seit seiner ersten Auflage im Jahr 2007 auf große Resonanz stößt, erscheint auch diesmal in Zusammenarbeit mit „Victor fashion & sport“ in Imgenbroich. Die großformatige und edle Ausführung mit 13 Motiven im Format 50 mal 70 Zentimeter wurde wieder von Designerin Monika Korbanek gestaltet. Erhältlich ist der Kalender ab sofort bei Victor.

Bilder, die staunen lassen: Der Eifelkalender 2018 mit Aufnahmen von Peter Stollenwerk (kleines Bild, r.) ist erschienen und bei „Victor“ in Imgenbroich erhältlich. Foto: A. Gabbert

Er bietet einen fotografischen Querschnitt durch die Landschaft der Nordeifel, wobei die Aufnahmen die typische Handschrift des Fotografen wiedergeben. Peter Stollenwerk zeigt ein aktuelles und vertrautes Landschaftsbild der Nordeifel, entstanden die Aufnahmen doch fast ausschließlich in den zurückliegenden Monaten. Ob skulpturenhafte Eisgebilde am Obersee in Einruhr, Impressionen aus dem Hohen Venn, die morbide Ästhetik des Westwalls oder die erdrückende Wolkenlast auf dem Stehling: Immer wieder lenkt Stollenwerk das Auge des Betrachters auf scheinbar vertraute Eigenarten dieser besonderen Landschaft, die er in einem neuen Licht erscheinen lässt.

„Es bieten sich immer wieder neue Blickwinkel, auch wenn man meint, schon alles zu kennen“, sagt der Fotograf, der seine Lieblingsmotive am liebsten bei schlechten und abweisenden Wetter in Szene setzt. „Dann wird es erst interessant“, sagt der 63-Jährige, der für seine beeindruckenden Landschaftsaufnahmen gerne die eigene Komfortzone verlässt und für ein gutes Foto auch bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt nasse Füße ohne weiteres in Kauf nimmt. Oftmals geht er einen Schritt weiter als andere und wird dafür mit einzigartigen Eindrücken belohnt, an denen sich der Betrachter erfreuen mag.

Diese Motive finden sich dann auch in dem Kalender wieder: Die in der Eifel immer seltener werdenden Getreidefelder erweisen sich als ideales Motiv für den Monat Juli. Die Spinnweben , die sich im Altweibersommer wie von Geisterhand gesponnen in absterbenden Pflanzen am Westfall finden, illustrieren den Monat September, und das Eicherscheider Heckenland im starken Gegenlicht passt perfekt zum Oktober. „Die Fotos dürfen nicht zu glatt sein, das passt nicht zur Eifel“, sagt Stollenwerk.

Der Eifelkalender 2018 bietet neben fotografischer Erlesenheit diesmal noch eine weitere Komponente. Er soll dazu beitragen, die in diesem Jahr erstmals stattfindende Aktion „Wir helfen“ zu unterstützen. Bei dieser Weihnachtsaktion, die am Sonntag, 3. Dezember, im Ortszentrum von Imgenbroich stattfindet, wollen sozial und karitativ tätige Organisationen aus dem Stadtgebiet Monschau im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags ihre Arbeit und ihr Aufgabenfeld in der Victor-Passage und im Bürger-Casino vorstellen. Die Hälfte des Erlöses aus dem Verkauf des Eifelkalenders, der diesmal nur 15 Euro kostet und in einer Auflage von 1000 Stück erscheint, soll im Anschluss den an der Aktion teilnehmenden Organisationen zukommen.

(ag)