Nordeifel: Eicherscheids Nachholspiel gegen Haaren endet torlos

Nordeifel : Eicherscheids Nachholspiel gegen Haaren endet torlos

Da Germania Eicherscheid und der FV Haaren in die Nachholbegegnung ersatzgeschwächt gehen mussten, lieferten beide Teams am Donnerstag eine überschaubare Partie ab, die mit einem torlosen Remis endete.

„Das war ein schlechter Sommerkick“, gab Germania-Coach Marco Kraß zu, der mit einigen Jungs von der Zweiten gegen die Haarener in die Startelf musste. Beide Teams bemühten sich zwar, jedoch blieben nennenswerte Torraumszenen Raritäten. „Vielleicht hatten wir ein kleines Chancenplus, aber letztendlich hatte keine Mannschaft den Sieg verdient“, konstatierte Marco Kraß.

Reise in den Keller

Am Sonntag reisen die Eicherscheider in den Tabellenkeller zu Concordia Oidtweiler. In die Saisonhalbzeit ging die Mannschaft aus dem südlichen Stadtteil von Baesweiler mit 22 Punkten aus 13 Spielen. Dann folgte aber eine erschreckend schwache Rückrunde mit bisher nur einem Sieg und vier Punkteteilungen. Mittlerweile ist die Concordia mit nur noch 29 Punkten im Tabellenkeller angekommen und liegt wieder in Reichweite des abstiegsbedrohten FC Roetgen.

Mit einem Sieg an der Bahnhofstraße könnten die Eicherscheider beste Nachbarschaftshilfe für den FC Roetgen leisten. „Aus personeller Sicht sieht es zwar noch nicht gut aus, wir werden aber auf alle Fälle 90 Minuten Vollgas geben und alles dransetzen, um zu gewinnen“, will Marco Kraß dem Nachbarn helfen und drei Punkte mitbringen.

Den 2:0-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen den Tabellenzweiten Eintracht Verlautenheide hatte der sportliche Leiter des FC Roetgen, Norbert Feder, vorher nicht eingeplant. Gegen den Favoriten lieferten die Schwarz-Roten aber eine taktisch und spielerisch großartige Leistung ab und sammelten drei Bonuspunkte im Abstiegskampf ein.

Mit zwei Siegen in Folge haben die Roetgener sich im Kampf um den Klassenerhalt wieder ins Gespräch gebracht. Das rettende Ufer ist zwar noch vier Punkte entfernt, jedoch ist das Ziel Klassenerhalt aufgrund der Restprogramme der Mitkonkurrenten noch durchaus realisierbar.

Am Sonntag haben die Schwarz-Roten bei der Zweitvertretung des FC Wegberg/Beeck Termin. Die Reserve des Regionalligaabsteigers verfügt zwar über etliche personelle Möglichkeiten, präsentierte sich in der Rückrunde aber sehr launisch. Gegen die Kellerteams aus Mariadorf und Oidtweiler kassierte man Niederlagen, dafür punktete man unter anderem dreifach gegen Columbia Donnerberg und Germania Eicherscheid.

Nachdem die meisten Nachholspiele absolviert sind, ist die Situation am Tabellenende vier Spieltage vor Ultimo übersichtlicher geworden. Der SC Kellersberg steht als Absteiger fest. Zwei weitere Absteiger werden noch unter Sparta Gerderath (24 Punkte), dem FC Roetgen (25), Roland Millich (29) und Concordia Oidtweiler (29) gesucht. Hochrechnungen hat man beim FC genügend angestellt, jetzt müssen nur noch die Punkte her. Am besten am Sonntag schon drei aus Wegberg.