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Steckenborn: Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen

Steckenborn : Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen

Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen gleich im dreifachen Dutzend: Die Löschgruppe Steckenborn, größte aktive Wehr in der Gemeinde Simmerath, hielt vergangenen Freitag ihre Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Stollenwerk in Steckenborn ab.

Löschgruppenführer Frank Braun begrüßte gut 70 Aktive und inaktive Mitglieder und blickte einleitend auf die Einsätze des vergangenen Jahres zurück.

Noch in der Silvesternacht vor einem Jahr hatte die Wehr ausrücken müssen, ein Hausbrand in Rollesbroich forderte gleich am 1. Januar „volle Konzentration bei einem heiklen Einsatz”, wie Frank Braun sich erinnerte.

Im Verlaufe des Jahres löschten die Steckenborner einen Kaminbrand und das Feuer in einem Reisebus nach einem Unfall - ebenfalls ein „brenzliger Einsatz”, so Braun.

Schließlich wurde neun Mal technische Hilfe geleistet, etwa bei Sturm- oder Ölschäden, und den beinahe schon obligatorischen Fehlalarm gab es leider auch in Steckenborn zu beklagen.

Aufgrund der neuen Laufbahnverordnung für Feuerwehrleute, die vom neuen Jahr an zusätzlich den Rang eines Hauptfeuerwehrmannes vorsieht, wurde die Löschgruppe Steckenborn beinahe geschlossen befördert.

Immerhin 36 von den 37 aktiven Mitgliedern dürfen seit Freitagabend einen Streifen mehr am Ärmel tragen. Als erster Steckenborner überhaupt wurde Udo Jung gar zum Brandinspektor befördert.

Erfreuliche Beteiligung an den Übungen

„Als unsere Väter und Großväter im Krieg an die Front berufen wurden, mussten eben wir Jugendlichen für den Brandschutz im Ort sorgen”, so erklärte Josef Jansen die 60-jährige Mitgliedschaft bei der freiwilligen Feuerwehr, für die er zusammen mit Josef Stollenwerk und - leider in Abwesenheit - Felix Bongard geehrt und ausgezeichnet wurde.

Für 30 Jahre Zugehörigkeit wurden Friedel Wirtz und Berthold Schröder geehrt, für 25 Jahre Günter Polis.

Mit großer Zufriedenheit ließ Löschgruppenführer Braun die Übungen des vergangenen Jahres Revue passieren: „Durchschnittlich nahmen 18 Aktive teil, ein Aufwärtstrend, mit dem man sehr zufrieden sein kann.”

Mario Bonné bestritt als einziger alle 24 Übungen, was ihm immerhin einen „Gutschein für ein Essen zu zweit” einbrachte. Zwar verliefen auch die Lehrgänge zur vollsten Zufriedenheit des Löschgruppen-Vorstandes, allerdings erhofft man sich durch „eine Optimierung der Kommunikation” mit anderen Löschgruppen ein noch breiter gefächertes Lehrgangsangebot.

Nach den Neuwahlen, der Entlastung des Vorstandes und dem Bericht des Kassenwartes Ralph Löhr, dem die Kassenprüfer Thomas Lutterbach und Dieter Hürtgen eine „ganz hervorragende Arbeit” bescheinigten, blickte Schriftführer Udo Bongard in launigem, überaus kurzweiligem Vortrag auf die Veranstaltungen 2002 zurück.

Deren Höhepunkt war eindeutig die Steckenborner Kirmes gewesen, bei der es dem offenbar äußerst versierten Sänger und Sicherheitsbeauftragten, Mario Bonné, sehr zur Freude der ganzen Steckenborner Feuerwehr gelungen war, den Titel des „Hahnenkönigs” zu erringen.

Die Bestimmung des diesjährigen Ausflugsziels, Bad Kreuznach, und die Planung verschiedener Kameradschaftsaktivitäten beendeten den offiziellen Teil des Abends.