Roetgen: DSL-Technologie: Kupfer- oder Glasfaserleitungen?

Roetgen: DSL-Technologie: Kupfer- oder Glasfaserleitungen?

Als eine der bundesweit ersten 31 Kommunen und als erste Kommune in der Städteregion überhaupt erhält die Gemeinde Roetgen eine Förderung von 50.000 Euro als Zuwendung für Beratungsleistungen aus dem neuen Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Seit dem 18. November können Kommunen und Landkreise Förderanträge für ihre Ausbauprojekte stellen.

Damit sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Über den Förderantrag der Gemeinde Roetgen wurde seitens des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur innerhalb einer Woche entschieden. Den Zuwendungsbescheid hat die Gemeindeverwaltung, vertreten durch Amtsleiter Dirk Meyer, am 14. Dezember 2015 aus den Händen des Bundesministers Alexander Dobrindt entgegen genommen.

In der zurückliegenden Ratssitzung berichtete auch Bürgermeister Jorma Klauss unter dem Beifall der Volksvertreter über die erstaunlich schnell vollzogene Genehmigung des Antrages.

Maßgeblicher Erfolgsfaktor

Die gute Breitbandversorgung der ortsansässigen Unternehmen und der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Roetgen ist ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde. Daher hat der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe Breitband eingesetzt, die sich gemeinsam mit dem Breitbandbeauftragten der Gemeindeverwaltung mit der Breitband-Strategie für die nächsten Jahre beschäftigt hat.

Hier wurde die Erkenntnis gewonnen, dass nun eine Entscheidung zu treffen ist, ob vorerst an der bisherigen DSL-Technologie über Kupferleitungen festgehalten werden soll, die mittelfristig eine Datenübertragung bis zu 50 Mbit/s. ermöglichen wird oder ob in Richtung einer flächendeckenden Verlegung von Glasfaserkabeln bis in jedes Haus zu gehen ist. Damit sollen bis zu 1 Gbit/s. erreicht werden.

Aufgrund der Bedeutung dieser Entscheidung und der erheblichen finanziellen Rückwirkung, soll sie durch die Hinzuziehung von externem Sachverstand gut vorbereitet werden. Zu diesem Zweck sollen die Fördermittel nun eingesetzt werden.

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