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Monschau: DRK-Monschau ist „gesund und stabil”

Monschau : DRK-Monschau ist „gesund und stabil”

„Die Lage unserer Organisation in der Nordeifel ist gesund und stabil. Wir sind eigenständig und kennen keine Skandale. Kriminelle Handlungen und unvorstellbar gierige, gesetzwidrige Bereicherungen, wie sie offenbar beim Kreisverband Aachen vorkamen, sind uns unbekannt.” Mit diesen Worten eröffnete Helmut Etschenberg, Vorsitzender des Monschauer Ortsvereins im Aachener Rotkreuz-Verbund, die Hauptversammlung.

Keine Kontrolle

Im Eicherscheider Pfarrheim („Unsere zweite Heimat”, Etschenberg) waren rund 30 Mitglieder und ehrenamtlich wirkende DRK- Führungskräfte zusammengekommen. Unter ihnen begrüßte der Vorsitzende seinen Vorgänger und heutigen Ehrenvorsitzenden, Leo Jansen, sowie Etschenbergs Stellvertreter, den Simmerather Bürgermeister Hubert Breuer.

Der Versammlungsleiter äußerte sein deutliches Missfallen über die erkennbare Tatsache, „dass in Aachen wohl jede Kontrolle unterblieb. Ein sachkundiger Blick in die Unterlagen hätte doch genügt, die Verfehlungen frühzeitig aufzudecken”. Im DRK-Ortsverein Monschau, stellte Etschenberg fest, arbeiteten „engagierte Menschen zum Wohle anderer, ohne Sitzungsgelder oder anderen materiellen Vorteil. Die Zusammenarbeit im Vorstand und zwischen den Abteilungen funktioniert gut”.

Gemeinschaftsleiter Diethard Matheis ehrte in deren Abwesenheit langjährige Helfer/innen für mindestens fünfjähriges Engagement. Mit Rotkreuz- Spangen wurden ausgezeichnet: Ulrike Heeren aus Roetgen, Ralf Stollenwerk, Steckenborn, Karin Hermanns, Simmerath, Holger Schütt, Strauch, und Renate Call aus Höfen.

Diethard Matheis berichtete, das ehemalige Hausmeister- Gebäude auf dem Simmerather BGZ- Gelände werde künftig als neue DRK- Unterkunft genutzt, dies solle mit einem Grillfest gefeiert werden.