Eifel: Die „weiße Weihnacht“ fließt dahin

Eifel: Die „weiße Weihnacht“ fließt dahin

Anfang Dezember noch hatten die mittelfristigen Prognosen winterliches Wetter bis Weihnachten in den Modellläufen für möglich gehalten, doch dann kam es ganz anders und so wie fast immer: Das klassische Weihnachtstauwetter setzte ein und ließ selbst die stattliche Schneeauflage in den Nordeifelhöhen rechtzeitig vor dem fest dahinschmilzen.

So dominierten diese Woche Regen, Wind und Grau-in-Grau — und werden dies wohl auch an den Feiertagen in der Nordeifel tun. Statt weißer Weihnacht bestimmen entsprechend prallvolle Gewässer das Bild, so wie hier die Rur in Monschau.

Da passte auch eine Mitteilung des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) diese Woche ins Bild, in der es hieß: „Der WVER erhöht am 21. Dezember um 12 Uhr die Abgabe aus seinen Talsperren auf 40 Kubikmeter/Sekunde. Die Erhöhung der Abgabe wird notwendig, weil die Niederschläge der letzten Tage die Rurtalsperre und die Urfttalsperre stark ansteigen ließen. Die Erhöhung der Abgabe dient der Sicherung des Hochwasserschutzraums, den die Sperranlagen freihalten müssen, um vor allem in der niederschlags- und abflussreichen Jahreszeit gegebenenfalls große Wassermengen aufnehmen zu können. Damit wird der Unterlauf vor Hochwässern geschützt, die ansonsten aus dem Mittelgebirge kommend Überschwemmungen verursachen könnten. (...) Die erhöhte Abgabe wird voraussichtlich über Weihnachten andauern“, so der Wasserverband.

Bleibt für Schneefans nur die Hoffnung auf die ersten Tage 2018, wo es wieder richtig winterlich werden könnte — laut mittelfristigen Prognosen.

(hes)