Roetgen: Die TV-Frauen spielen den Meistermacher

Roetgen: Die TV-Frauen spielen den Meistermacher

Drei Termine warten in dieser Saison noch auf die Handballdamen des TV Roetgen und alle Termine sind richtige Highlights.

Am Sonntag (Anstoß 17 Uhr) reisen die Roetgenerinnen zum Tabellenzweiten der Oberliga HSV Frechen. Am Samstag, 9. April, steht das letzte Meisterschaftsspiel auf dem Spielplan.

In der Halle an der Rosentalstraße stellt sich der aktuelle Tabellenführer TSV Bonn vor. Bonn und Frechen führen punktgleich die Liga an, und letztendlich können die Roetgenerinnen mitbestimmen, ob der Titel nach Frechen oder Bonn geht.

Am Sonntag, 24. April, finden in der Halle an der Rosentalstraße dann die vier Kreispokalendspiele der Damen und Herren um den A- und B-Pokal statt. Um 15 Uhr steht das Damenfinale im A-Pokal auf dem Plan, dass die Rot-Gelben gegen Noch-Oberligist Schwarz-Rot Aachen bestreiten.

Zuerst geht es am Sonntag aber nach Frechen. Auch wenn es für die Roetgenerinnen dort um nichts mehr geht, beobachtete Bernd Marquardt den Gegner zuletzt noch beim Spiel bei Schwarz-Rot Aachen. Erwartungsgemäß gewann der Tabellenzweite die Partie beim Letzten, allerdings erlebte der TV-Coach den schwachen Auftritt einer wohl ersatzgeschwächten Mannschaft.

„Wenn die komplett sind, können die viel besser spielen“, erwartet er am Sonntag ein personell anders besetztes und bis in die Haarspitzen motiviertes Frechener Team. Die Mädels aus der Nordeifel können in Frechen ohne Druck aufspielen, das könnte ihr Vorteil werden. „Das wird ein schweres Spiel, auch wenn der Gegner mehr Druck hat als wir wird es schwer, da etwas zu holen“, sagt Bernd Marquardt und weiß aus dem Hinspiel (26:26), das der HSV individuell stark besetzt ist.

Ob die am Ellenbogen verletzte Spielmacherin des TV, Krissi Plum, in Frechen dabei ist, erscheint noch fraglich. Fehlen wird aus beruflichen Gründen Inga Schüler.

Da die Frauenmannschaft des TV Roetgen schon frühzeitig den Klassenerhalt in der Oberliga klar gemacht hat und die Verantwortlichen dadurch genügend Planungssicherheit hatten, nutzten sie die Osterpause um das erfolgreiche Trainerteam, Bernd Marquardt und Udo Andres, für ein weiteres Jahr zu verpflichten.

„Die wichtigsten Weichen sind gestellt, Trainer und Co-Trainer stehen für ein weiteres Jahr zur Verfügung und auch der Kader bleibt komplett zusammen“, freute sich Svenja Kirchhoff, die Pressesprecherin der Handballabteilung des TV Roetgen, dass man die beiden Trainer und alle Spielerinnen für ein weiteres Jahr an den Verein binden konnte.

Langfristig richtet man den Blick bei den Handballdamen des TV Roetgen eine Klasse höher Richtung Regionalliga Nordrhein. Die neue vierthöchste Spielklasse wird nach der nächsten Saison aus den Handballverbänden Mittelrhein und Niederrhein ganz neu gebildet.

„Ein hohes Ziel, aber mit den beiden erfahrenen Trainern und einer ambitionierten Mannschaft kein allzu ferner Gedanke“, blickt Svenja Kirchhoff optimistisch in die Zukunft.

(kk)
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