1. Lokales
  2. Eifel

Die Rosenfreunde der Städteregion organisieren einen Vortrag

Vortrag bei den Rosenfreunden : Wie geht es den Bienen und Hummeln, die in der Region leben?

Die Rosenfreunde der Städteregion organisieren einen Vortrag. Dr. Eberhard Holtappels referiert am Samstag, 21. März, 15 Uhr, in Monschau-Konzen.

Bienen, Wildbienen und Wespen wahrnehmen! Ihnen geben, was sie zum Leben brauchen! Wie das im Rosengarten geht? Darüber informieren die organisierten Rosenfreunde in der Städteregion Aachen am Samstag, 21. März, ab 15 Uhr in Monschau-Konzen.

Eingeladen als Referent ist Dr. Eberhard Holtappels. Er ist Biologielehrer aus Langerwehe, einer Gemeinde, die im Zusammenwirken mit ihren Bürgern Lebensraum für regionale Arten aus Flora und Fauna fördern will – und zwar nicht nur in öffentlichen Grünanlagen, sondern auch in privaten Gärten. Holtappels: „Wir gehen der Frage nach, welche Wildbienen, Hummeln und andere Insekten bei uns leben, und wie es ihnen in Aachen, Eschweiler und in der Eifel geht.“

Lebensraum bedeutet: Nahrung, Brut- und Nistplätze, Überwinterung. Von 240 Hummelarten auf der Welt leben nur 40 in Deutschland, und einige stehen schon auf der Roten Liste, sind also in ihrer Existenz gefährdet. Deshalb ist es wichtig, Insekten zu kennen und zu bestimmen.

Gärten als Lebensraum

Holtappels: „Es darf uns nicht nur um Nektar und Pollenquellen in den Gärten gehen, also um offene oder halboffene Blüten z.B. bei Rosen. Und dass Gift raus muss, wissen ja inzwischen alle.“ Er will mahnen, Gärten als geschützten Lebensraum für Tiere zu betrachten – mit bewusster Vielfalt, und gerade deshalb „schön“.

Sigrid Liedtke, die gerade wiedergewählte Vorsitzende der Aachener Rosenfreunde: „Das ist uns seit Jahren bewusst. Wir predigen geradezu, dass man in einen Rosengarten auch andere Blumen, Gräser, Stauden und Sträucher pflanzen soll, damit er gesund bleibt und rund ums Jahr genügend Nahrung und Unterschlupf bietet.“ Also: Offene Blüten, aber auch Sand in der einen Ecke, Totholz in der anderen, ein paar Brennnesseln für die Schmetterlinge zum dritten, außerdem eine Schale mit frischem Wasser. Liedtke: „Im Prinzip ganz einfach und trotzdem spannend. Nur so kommen nämlich Vögel zu uns und andere ‚Schädlingsbekämpfer‘ z.B. gegen Blattläuse.“

Und weil der Referent viele Fotos mitbringt, sind sogar Kinder willkommen. Immer halten die Rosenfreunde bei solchen Veranstaltungen einige Plätze für Nicht-Mitglieder frei. Der Vortrag findet im Saal des Restaurants „Achim & Elke“ in Konzen, Trierer Straße 49, statt. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorher anmelden unter Tel. 02402/72561 (Marion Marxreiter) oder eine E-Mail schicken an info@rosenfreunde-aachen.de.