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Die Polizei in der Eifel muss wegen Corona Kontakte einschränlen

Coronavirus : Auch Polizei muss Kontakte einschränken

Aachener Polizei informiert, dass alle Einsätze wahrgenommen werden, bittet aber um angepasste Kontaktaufnahme

Auch die Aachener Polizei ist von der aktuellen Coronavirus-Pandemie betroffen. Seit Ende Februar hat ihr Krisenstab seine Arbeit aufgenommen. Die Polizei versucht, die Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter zu minimiert. So werden folgende Maßnahmen umgesetzt: Hygieneschutzartikel wurden an die Einsatzkräfte ausgegeben und Handlungsanweisungen übermittelt. Ausgewählte Mitarbeiter wurden intern zu Pandemiehelfern beschult. Besprechungen werden im Rahmen von Telefon-/ oder Videokonferenzen abgehalten. Fortbildungsveranstaltungen sind ausgesetzt.

„Selbstverständlich werden Einsätze wie gewohnt wahrgenommen“, teilt die Polizei mit, allerdings werde versucht, den direkten persönlichen Kontakt zur Bevölkerung aufs Nötigste zu beschränken. Deswegen finden auch aktuell keine Präventionsveranstaltungen, Führungen von Besuchergruppen, sonstige Veranstaltungen wie Lesungen oder auch der Girls-Day und Schülerpraktika mehr statt.

Für alle nicht aufschiebbaren Angelegenheiten sind die Mitarbeiter der Polizei auch weiter für die Bürger zu erreichen, es wird aber noch einmal auf die Möglichkeit hingewiesen, sich über das Internet zu informieren und per E-Mail oder per Telefon (0241/95770) Kontakt aufzunehmen. Wenn keine Sofortmaßnahmen der Polizei von Nöten sind, muss eine Anzeige nicht zwingend persönlich erstattet werden, sondern kann auch telefonisch oder online (Internet-Wache) aufgegeben werden. Anträge und sonstige Unterlagen das Waffenrecht betreffend sind per Post oder E-Mail zu versenden; eine Abgabe von Waffen und Munition im Polizeipräsidium ist weiterhin möglich. Die Kantine im Präsidium an der Trierer Straße ist zeitlich eingeschränkt auch weiter für externe Gäste geöffnet, zu den neuen Öffnungszeiten Montags bis freitags von 13 bis 14 Uhr.