Monschau: Die Insel Manhattan wird zuerst in Monschau verteidigt

Monschau: Die Insel Manhattan wird zuerst in Monschau verteidigt

Ab Samstag, 9. April, verbindet die beiden Städte eine Ausstellung „New York: Me, worry?”, die New York nach Monschau holt.

Konzipiert hat die Ausstellung im Kunst- und Kulturzentrum der Künstler Clemens Weiss, der in New York lebt.

New York sei eine Zukunftsvision, dort geschähen viele Dinge zehn Jahre früher als anderswo, beschreibt Weiss seine Wahlheimat.

Die hat ihn inspiriert für die Monschauer Ausstellung Künstlerkollegen einzubinden, die sich mit der Metropole und ihrer Zukunft auseinandersetzen.

„Mierle Laderman Ukeles, Helen Mayer Harrison und Newton Harrison sind ökologisch orientierte Künstler”, beschreibt Nina Mika-Helfmeier (KuK-Leiterin), was das Publikum erwartet. Mierle Laderman Ukeles beschäftigt sich künstlerisch mit dem „Freshkills Landfill” der größten Müllkippe der Welt.

In Monschau sind ihre Planungen dazu ausgestellt. Unter dem Titel „Vorschlag für 1 Million Personen zur Teilnahme an einem Kunstwerk für New York City„s Freshkills Park.

Öffentliche Gaben gemacht von allen, eingelöst von allen” ist ihr Projekt in Bildern und Aufnahmen dokumentiert.

Helen Mayer und Newton Harison sind mit „Die Verteidigung der Insel Manhattan” vertreten, einem Projekt, das sich mit dem Klimawandel und den dadurch entstehenden Folgen für eine Küstenstadt, wie New York beschäftigt. Die Szenenarien sollen auf großen Anzeigentafeln auf dem New Yorker Time-Square gezeigt werden. Doch das dauere noch etwas in der Umsetzung, weshalb Monschau in den Genuss einer Weltpremiere kommt.

Clemes Weiss kombiniert darin besorgniserregende Zeitungsartikel örtlicher Zeitungen mit farbigen Federzeichnungen.

Die Ausstellung ist vom 9. April bis 13. Juni im KuK, Austraße 9, in Monschau zu sehen.

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