1. Lokales
  2. Eifel

Schmidt: Die „Huben Buben” räumten ab

Schmidt : Die „Huben Buben” räumten ab

Gnädig war Petrus mit den Volleyballern in Schmidt: Bei der Volleyball-Dorfmeisterschaft schien am Samstag meistens die Sonne.

So wurde das Turnier dank guter Organisation und fröhlicher Stimmung eine runde Sache.

Die Turnierleitung aus der Volleyballabteilung des TuS hatte alles im Griff, 13 Mannschaften meldeten sich zum Spielen ohne Leistungsdruck. Über 100 Aktive gestalteten schöne Spiele, in den allermeisten Fällen ging es um den olympischen Grundgedanken „Dabeisein ist alles” und um spaßigen Sport.

Es durfte gelacht werden, und auch das Outfit war bemerkenswert: Im nostalgischen ballonseidenen Anzug wurde gespielt und mit uralten „Turnschlubben”. Laute, fetzige Musik trug zur guten Laune bei; die Kinder hatten ihre Freude auf der Hüpfburg.

Mit Power gekämpft

Naturgemäß melden sich für die Volleyball-Dorfmeisterschaft ehemalige Aktive, Hobbysportler und Gelegenheitsvolleyballer, die Mannschaftszusammensetzung geschieht manchmal zufällig.

Sportlicher Ehrgeiz fiel aus dem Rahmen dieses lustigen Turniers, der gehörte eben woanders hin. Verlierer gab es keine, schließlich belegten die „Grashoppers” den dreizehnten Platz, „Gipsbein” wurde Zwölfter. Den elften Platz erreichte „Bestes Team”; „Uns fehlt einer” nannte sich die Gruppe, die am Ende den zehnten Platz erreichte. Die Volleyballer/innen von Hertha Strauch kamen auf Platz neun, und „Huberts Place” wurde Achter.

„Spüli” glänzte als Fünfter

Auch aus Eicherscheid war ein Team angereist, es nannte sich „Schmetterbälle” und platzierte sich als Siebter. „Biberscheiße” wurde Sechster, die Truppe „Spüli” Fünfter. Um die ersten vier Plätze wurde mit Power gekämpft, sogar das EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft geriet fast in Vergessenheit.

Auf dem vierten Platz landete „XXL”, die „Nikoläuse” wurden Dritte, die „Beach Bitches” kamen auf den zweiten Platz, und beste Mannschaft müssen wohl die „Huben Buben” gewesen sein, alle aus einer Sippe, die bestimmt heimlich trainiert hat!

Viel Lob gab es für das Drumherum, die Verpflegung und die kühlen Getränke, die zum Sonderpreis abgegeben wurden.